Biathlon-Olympia 2026: Jacquelin stichelt nach Medaillenverlust gegen Lägreid
Biathlon-Olympia: Jacquelin stichelt gegen Lägreid

Biathlon-Olympia 2026: Franzose Jacquelin verpasst Medaille knapp und stichelt gegen Lägreid

Bei den Olympischen Winterspielen 2026 erlebte der französische Biathlet Émilien Jacquelin eine dramatische Achterbahn der Gefühle. Im Sprintwettbewerb fehlten ihm am Ende nur 0,2 Sekunden zur ersehnten Bronzemedaille. Stattdessen jubelte erneut der Norweger Sturla Holm Lägreid über das Edelmetall. Doch die eigentliche Pointe folgte erst nach dem Rennen.

Pikanter Scherz nach knapper Niederlage

Jacquelin nutzte die Gelegenheit für einen durchaus pikanten Seitenhieb. Gegenüber der norwegischen Zeitung Verdens Gang äußerte er kichernd: „Ich wurde von einem untreuen Kerl geschlagen. Oh mein Gott.“ Diese Bemerkung bezog sich eindeutig auf Lägreids jüngste TV-Beichte, in der der Norweger öffentlich gestanden hatte, seine Ex-Partnerin betrogen zu haben. Dieser Vorfall hatte in Antholz bereits für erhebliche Diskussionen gesorgt.

Der Franzose betonte jedoch, dass seine Äußerung nicht ernst gemeint sei und vielmehr als humorvolle Reaktion auf die entgangene Medaille zu verstehen ist. „Ganz offensichtlich war das nicht ernst gemeint“, hieß es in Berichten über den Zwischenfall.

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Lägreid kontert mit eigenem Scherz

Was Jacquelin nicht wusste: Die gleiche Zeitung hatte kurz zuvor auch mit Lägreid gesprochen. Der Norweger zeigte sich ebenfalls scherzhaft und fragte angesichts Jacquelins Leistungseinbruch auf der Schlussrunde: „Ich weiß nicht, was mit Jacquelin los war. Hat er angehalten, um das Publikum zu grüßen?“ Beide Athleten schienen somit zunächst in einem lockeren verbalen Schlagabtausch zu stehen.

Die Stimmung kippt

Als Jacquelin jedoch mit Lägreids Aussage konfrontiert wurde, reagierte er unerwartet scharf. Mit Blick auf den anstehenden Verfolgungswettkampf am Sonntag kündigte er an: „Ich werde ihn am Sonntag vernichten, dann werden wir sehen.“ Diese deutliche Ansage ließ Beobachter fragen, ob der anfängliche Scherz vielleicht doch einen ernsteren Hintergrund hatte. Die Stimmung zwischen den beiden Konkurrenten schien plötzlich angespannter als zuvor angenommen.

Das Rennen selbst war äußerst dramatisch verlaufen. Jacquelin lag nach dem letzten Schießen sogar noch in Führung, brach dann aber auf der finalen Loipe ein und musste am Ende den Norweger vorbeiziehen lassen. Die hauchdünne Differenz von 0,2 Sekunden wird dem Franzosen sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben.

Für Sturla Holm Lägreid war es bereits die zweite Bronzemedaille bei diesen Spielen, nachdem er auch im Einzelwettkampf das Podium erreicht hatte. Seine öffentliche Beichte zum Betrug an seiner Ex-Partnerin hatte in den Tagen zuvor für kontroverse Reaktionen gesorgt, einschließlich deutlicher Kritik und einer späteren Entschuldigung des Athleten.

Die Biathlon-Community darf gespannt sein, wie sich die Rivalität zwischen Jacquelin und Lägreid im weiteren Verlauf der Olympischen Spiele entwickelt. Der Verfolgungswettkampf am Sonntag verspricht jedenfalls zusätzliche Spannung, nachdem die verbale Schärfe der letzten Stunden die sportliche Konkurrenz noch einmal angeheizt hat.

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