Olympia 2026: Biathlon-Star Janina Hettich-Walz muss Sprint absagen
Biathlon-Star Hettich-Walz sagt Olympia-Sprint ab

Olympia 2026: Biathlon-Star Janina Hettich-Walz muss Sprint absagen

Für Deutschlands Biathlon-Team gibt es einen kurzfristigen Wechsel: Die 29-jährige Janina Hettich-Walz kann den olympischen Sprint am Samstag in Antholz nicht antreten. Die Athletin kämpft mit gesundheitlichen Problemen, die ihren Start verhindern. Ein Ersatz wurde bereits benannt, um die Lücke im Team zu schließen.

Gesundheitliche Probleme zwingen zur Absage

Janina Hettich-Walz, die beim Einzelrennen am Mittwoch einen starken achten Platz erreichte, muss den Sprint schweren Herzens absagen. In einem Statement auf Instagram erklärte sie: „Nach Platz acht beim Einzelrennen, ein für mich sehr guter Einstand in die Olympischen Spiele, muss ich meinen Start im Sprint heute schweren Herzens absagen. Die letzten beiden Tage hatte ich mit Magenproblemen zu kämpfen, und auch wenn es mir heute schon wieder besser geht, kommt der Sprint leider zu früh.“ Sie betonte, dass die Gesundheit Priorität habe, eine Entscheidung, die im Einklang mit dem medizinischen Team getroffen wurde.

Medizinische Gründe und Teamentscheidung

Laut Mannschaftsarzt Dr. Sebastian Torka sind anhaltende Magenbeschwerden der Grund für die Absage. In einem offiziellen Statement des Deutschen Skiverbands (DSV) heißt es: „Janina Hettich-Walz kann das heutige Olympische Sprintrennen leider nicht bestreiten. Grund hierfür sind anhaltende Ausläufer von Magenbeschwerden.“ Die Wettkämpfe finden in Antholz auf etwa 1600 Metern Höhe statt, was die Situation zusätzlich erschwert. Um Chancen auf einen Einsatz in der Staffel oder im Massenstart nicht zu gefährden, wurde die Entscheidung gemeinsam von Athletin, Trainern und medizinischer Leitung getroffen.

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Nachrückerin Selina Grotian übernimmt

Für Janina Hettich-Walz rückt Selina Grotian nach, wie der DSV offiziell bekannt gab. Grotian erhält damit die Chance, im Sprintrennen zu glänzen und das deutsche Team zu unterstützen. Diese Veränderung unterstreicht die Flexibilität und Tiefe des deutschen Biathlon-Kaders, der auch bei unvorhergesehenen Ausfällen wettbewerbsfähig bleibt.

Die Absage von Hettich-Walz ist ein Rückschlag für das Team, das nach ihrem starken Einzelrennen auf weitere Erfolge hoffte. Dennoch zeigt die schnelle Reaktion und die Benennung einer Nachrückerin, dass das deutsche Biathlon-Team gut aufgestellt ist, um Herausforderungen zu meistern. Die Gesundheit der Athletin steht im Vordergrund, ein Prinzip, das im Hochleistungssport zunehmend an Bedeutung gewinnt.

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