China beherrscht den Luftraum: Aerials-Gold für Wang Xindi bei Olympia 2026
Die chinesischen Aerials-Springer haben bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Livigno eine beeindruckende Dominanz demonstriert. Im Finale der Männer belegten sie drei der ersten vier Plätze und setzten sich damit deutlich gegen die internationale Konkurrenz durch.
Überraschungssieg für den 30-jährigen Wang
Der 30-jährige Wang Xindi sicherte sich mit einer herausragenden Leistung die Goldmedaille und verwies dabei den favorisierten Schweizer Weltmeister Noe Roth auf den Silberrang. Wang, der zuvor nur viermal im Weltcup gewonnen hatte, zeigte im entscheidenden Moment seine beste Form und überwand damit seine enttäuschenden 14. Plätze bei den Olympischen Spielen 2018 und 2022.
Die Punktedifferenz zwischen Gold und Silber betrug lediglich 1,02 Punkte, was die Spannung des Wettkampfs unterstreicht. "Gegen die große Flotte von Air China war auch Swiss Air ohne Chance", kommentierten Experten die klare Überlegenheit des chinesischen Teams.
Chinesisches Quartett beherrscht das Finale
Von den sechs Finalplätzen konnten die chinesischen Athleten gleich vier für sich beanspruchen:
- Wang Xindi (China) - Gold
- Noe Roth (Schweiz) - Silber
- Li Tianma (China) - Bronze
- Sun Siaxu (China) - Platz 4
Der vierte chinesische Finalteilnehmer Qi Guangpu, Olympiasieger von Peking 2022, belegte hinter dem Schweizer Pirmin Werner den sechsten Rang. Diese Mannschaftsleistung unterstreicht die systematische Vorbereitung und Tiefe des chinesischen Aerials-Programms.
Fortsetzung der chinesischen Erfolgsserie
Der Erfolg bei den Männern setzt die Serie chinesischer Aerials-Erfolge fort. Bereits bei den Frauen hatte Xu Mengtao aus China wie schon 2022 die Goldmedaille gewonnen. Diese Doppelerfolge demonstrieren die herausragende Stellung Chinas in dieser Disziplin und lassen auf weitere Erfolge in Zukunft hoffen.
Die Schweizer Mannschaft um Noe Roth und Pirmin Werner zeigte zwar respektable Leistungen, konnte aber gegen die geballte chinesische Power nicht ankommen. Roth, der zuletzt zweimal WM-Gold gewonnen hatte, musste sich mit Silber zufriedengeben, während Werner den fünften Platz erreichte.
Die Aerials-Konkurrenz in Livigno hat eindrucksvoll gezeigt, dass China in dieser spektakulären Wintersport-Disziplin weiterhin die Maßstäbe setzt und mit einer breiten Basis talentierter Athleten für die Zukunft gerüstet ist.



