Olympiasieg mit roter Zunge: Daniela Maiers ungewöhnlicher Weg zum Ski-Cross-Gold
Daniela Maier: Ski-Cross-Gold mit verfärbter Zunge

Olympiasieg mit roter Zunge: Daniela Maiers ungewöhnlicher Weg zum Ski-Cross-Gold

Bei den Olympischen Winterspielen in Livigno hat Daniela Maier einen historischen Erfolg für Deutschland errungen. Die 29-jährige Athletin sicherte sich als erste deutsche Sportlerin überhaupt die Goldmedaille im anspruchsvollen Ski-Cross-Wettbewerb. Auf den offiziellen Siegesbildern fiel jedoch nicht nur ihr strahlendes Lächeln, sondern auch eine auffällig rot verfärbte Zunge auf, die für besondere Aufmerksamkeit sorgte.

Lutschtabletten als Geheimwaffe gegen Erkältung

Angesprochen auf die ungewöhnliche Verfärbung reagierte Maier zunächst überrascht: „Oje, das sieht man auf den Bildern?“ Doch schnell klärte die sympathische Sportlerin die Ursache auf. „Da gab es noch Lutschtabletten. Ich war ja ein bisschen krank und ich musste einfach schauen, dass ich den Hals geschmeidig halte.“ Trotz dieser gesundheitlichen Beeinträchtigung zeigte die Athletin auf der Piste absolute Dominanz und gewann jeden ihrer Läufe mit beeindruckender Souveränität.

Historischer Moment für deutschen Wintersport

Mit diesem Triumph schrieb Daniela Maier nicht nur persönliche Geschichte, sondern setzte auch einen wichtigen Meilenstein für den deutschen Wintersport. Bislang war es noch keiner deutschen Athletin gelungen, in der anspruchsvollen Disziplin Ski Cross olympisches Edelmetall zu gewinnen. Umso bemerkenswerter ist dieser Erfolg, da Maier ihn trotz leichter gesundheitlicher Probleme erreichte, die ihr auf der Strecke jedoch keinerlei Nachteile einbrachten.

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Lautstarke Unterstützung und geplante Feier

Im Zielbereich wurde die frischgebackene Olympiasiegerin lautstark von ihrer Teamkollegin Julia Taubitz angefeuert, die sich bei diesen Spielen zur Doppel-Olympiasiegerin im Rodeln krönte. „Da habe ich ja eine Aperol-Partnerin“, kommentierte Maier die Unterstützung mit einem Augenzwinkern. Die selbsternannte „Partymaus“ Taubitz hatte bereits nach ihren eigenen Goldmedaillen mit Aperol Spritz gefeiert, und dieses Ritual soll nun fortgesetzt werden.

Im deutschen Teamhotel wurde bereits ab dem Nachmittag die Siegesfeier vorbereitet. „Ein paar werden da schon reinpassen. Ich weiß nicht, wie viele, aber mal schauen“, sagte Maier bezüglich der geplanten Getränkemenge. Im ZDF sprach sie sogar von mehreren Litern, die an diesem denkwürdigen Tag verzehrt werden sollten. Nach dem größten Erfolg ihrer Karriere dürften ihre Stimmbänder also erneut stark beansprucht werden, wenn auch aus deutlich fröhlicheren Anlässen als während des Wettkampfes.

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