Emma Weiß bei Olympia: Glaube und Eigeninitiative gegen finanzielle Hürden
Emma Weiß: Glaube und Finanzsorgen vor Olympia

Emma Weiß bei Olympia: Glaube und Eigeninitiative gegen finanzielle Hürden

Mit einem tiefen Glauben an Gott und bemerkenswerter Eigeninitiative geht die deutsche Ski-Akrobatin Emma Weiß in ihre zweiten Olympischen Winterspiele. Die 26-Jährige aus Schwaben startet am Dienstag in die Qualifikation für die Aerials-Disziplin in Livigno, muss sich jedoch trotz Unterstützung durch die Sporthilfe weiterhin nahezu komplett selbst finanzieren.

Finanzielle Belastungen trotz Förderung

Emma Weiß, die im Gesamtweltcup aktuell auf Rang 13 liegt, beschreibt die wirtschaftlichen Herausforderungen deutlich: „Ich muss mich nach wie vor komplett selbst finanzieren“, erklärt die Athletin im deutschen Teamhotel. Eine gesamte Saison koste etwa 70.000 Euro, die erst einmal hereinkommen müssten. Die Unterstützung durch die Sporthilfe decke nur einen Bruchteil der benötigten Summe ab. „Eigentlich muss ich in diesem Jahr von irgendwoher noch ein bisschen Geld kriegen, sonst gehe ich mit einem Minus raus“, so Weiß, die sich selbst um Sponsoren-Akquise, -Betreuung sowie Reiseplanung und -organisation kümmert.

Glaube als Quelle der Stärke

Seit einem persönlichen Erlebnis an Pfingsten vor zwei Jahren zieht die Ski-Akrobatin besondere Kraft aus ihrem Glauben. „Ich hatte eine Gottesbegegnung an Pfingsten, seitdem bin ich für Gott unterwegs, versuche die Bühne zu nutzen, um von ihm erzählen zu dürfen, weil ich seine Liebe und seine Gnade spüren durfte, die einfach nicht von dieser Welt ist“, berichtet Weiß. Diese spirituelle Erfahrung gibt ihr zusätzliche Motivation für den olympischen Wettkampf.

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Herausforderung Aerials

Der olympische Aerials-Wettbewerb ist eine anspruchsvolle Disziplin des Freestyle-Skis, bei der Athletinnen und Athleten über eine steile Schanze springen und in der Luft mehrere Saltos und Schrauben zeigen müssen. Bewertet werden dabei:

  • Der Absprung von der Schanze
  • Die Ausführung der Tricks in der Luft
  • Die Landung nach dem Sprung

Schwierigkeitsgrad und Sauberkeit der Durchführung spielen dabei eine entscheidende Rolle für die Bewertung durch die Kampfrichter. Emma Weiß hatte 2022 in Peking das Finale knapp verpasst und will diesmal mit verbesserter Leistung überzeugen.

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