Gouverneur Cox widerspricht Trump: „Wir sind stolz auf alle unsere Athleten“
Gouverneur widerspricht Trump im Olympia-Streit

Gouverneur verteidigt Olympioniken gegen parteiinterne Kritik

Der Gegenwind für US-Präsident Donald Trump (79) wird immer stärker – und diesmal kommt er aus den eigenen Reihen. Nachdem Trump den amerikanischen Freestyle-Athleten Hunter Hess (27) auf seinem Nachrichtendienst Truth Social als „real looser“ (echten Verlierer) bezeichnet hatte, erntete er scharfe Kritik. Der Grund: Hess hatte bei den Olympischen Spielen in Italien erklärt, er habe gemischte Gefühle, für die USA anzutreten.

Hess‘ Aussagen lösen Kontroverse aus

Hunter Hess äußerte auf einer Pressekonferenz: „Es gibt vieles, was mir nicht besonders gefällt, und ich denke, vielen anderen auch nicht. Für mich geht es eher darum, meine Freunde und Familie zu Hause zu repräsentieren, all die Dinge, die ich an den USA für gut halte. Aber nur, weil ich die Flagge trage, heißt das nicht, dass ich alles repräsentiere, was in den USA vor sich geht.“ Diese Worte veranlassten Trump zu einer harschen Reaktion: „Er hätte sich gar nicht erst für das Team bewerben sollen. Es ist schade, dass er dabei ist. Es fällt schwer, jemanden wie ihn anzufeuern.“

Spencer Cox setzt ein klares Zeichen

Doch Trumps Parteikollege Spencer Cox (50), der Gouverneur von Utah, sieht die Sache ganz anders. Bei der Präsentation der Olympischen Spiele 2034 in Salt Lake City in Mailand wurde Cox auf die Äußerungen des Präsidenten angesprochen. Er konterte deutlich: „Wir sind sehr stolz auf unsere Athleten, auf alle von ihnen. Was man alles opfern muss, um auf diesem Level zu sein und zu Olympia zu kommen. Und das gilt nicht nur für unsere Sportler, sondern für alle, die hier sind.“

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Obwohl Cox Trump nicht namentlich erwähnte, war seine Botschaft unmissverständlich. Auf die Frage, ob in Amerika derzeit jeder willkommen sei und ob es Probleme bei der Einreise geben könne, antwortete er diplomatisch: „Heute in acht Jahren ist die Eröffnungsfeier. Bis dahin gab es bei uns Wahlen, wie es auch in Deutschland bis dahin Wahlen geben wird. Warten wir ab. Ich kann nur sagen: In Utah ist jeder wärmstens willkommen.“

Die politischen Implikationen des Streits

Dieser Vorfall unterstreicht die wachsenden Spannungen innerhalb der Republikanischen Partei. Während Trump mit seiner polarisierenden Rhetorik auffällt, setzen Politiker wie Cox auf einen versöhnlicheren Ton. Die Debatte um die Olympischen Spiele und die Haltung gegenüber Athleten wird somit zu einem Symbol für die unterschiedlichen politischen Strömungen in den USA. Die Olympischen Spiele 2034 in Salt Lake City könnten daher nicht nur ein sportliches, sondern auch ein politisches Großereignis werden, bei dem Fragen der nationalen Identität und des Respekts im Mittelpunkt stehen.

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