Silbergewinner Axel Jungk sucht nach Olympia Notunterkunft in Cortina
Jungk sucht nach Olympia Notunterkunft in Cortina

Olympia-Silbergewinner Axel Jungk sucht dringend Unterkunft in Cortina

Auch olympische Medaillen bieten keinen Schutz vor der harten Realität des Sportlerlebens. Der deutsche Skeleton-Star Axel Jungk, der bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Cortina d'Ampezzo zweimal Silber gewann, steht vor einem ungewöhnlichen Problem: Er muss das Olympische Dorf verlassen und hat keine Unterkunft mehr.

Dringender Aufruf im ZDF-Interview

„Es ist schade, wir müssen morgen früh direkt das Dorf verlassen, weil wohl zu wenig Platz ist“, berichtete der 34-jährige Sportler am Montagabend im ZDF. Mit einem charakteristischen Grinsen fügte er hinzu: „Also falls hier jemand zuschaut, der in Cortina ist und Platz für ein paar Sportler hat: Wir würden uns freuen, meldet euch!“

Der ungewöhnliche Hilferuf des Medaillengewinners zeigt die praktischen Herausforderungen, mit denen Athleten auch nach großen sportlichen Erfolgen konfrontiert sein können. Trotz der herausragenden Leistungen bei den Wettkämpfen müssen die Sportler die organisatorischen Vorgaben der Olympischen Spiele einhalten.

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Deutsche Skeleton-Erfolge bei Olympia 2026

Jungk hatte am Sonntag gemeinsam mit Susanne Kreher die Silbermedaille im Mixed-Team gewonnen. Zuvor hatte er bereits im Einzelwettbewerb Silber geholt. Die deutschen Skeleton-Athleten sammelten in der kleinsten Schlittensportart insgesamt beeindruckende sechs Medaillen in nur drei Rennen ein.

Neben Jungk und Kreher, die jeweils Einzel-Silber gewannen, holten Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer jeweils Bronze. Grotheer verkündete anschließend überraschend sein Karriereende, was den Erfolg der deutschen Mannschaft noch besonders machte.

Medaillenparty statt Schlaf

Trotz der unsicheren Unterkunftssituation zeigte sich Jungk gut gelaunt und entspannt. Auf die Frage nach seinem Schlafbedürfnis nach der Medaillenparty bis 6.30 Uhr morgens antwortete er pragmatisch: „Kann ich in den nächsten Wochen zu Hause. Jetzt will ich hier alles aufsaugen und mitnehmen so gut es geht.“

Die Situation verdeutlicht, wie schnell sich die Realität für Olympioniken nach den Wettkämpfen ändern kann. Von der euphorischen Medaillenfeier zur Suche nach einer einfachen Übernachtungsmöglichkeit – der Alltag holt auch die erfolgreichsten Sportler schnell wieder ein.

Ob sich tatsächlich jemand aus dem ZDF-Publikum mit einem Angebot melden wird, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch, dass Axel Jungk und seine Teamkollegen ihre verbleibende Zeit in Cortina d'Ampezzo trotz der organisatorischen Hürden in vollen Zügen genießen wollen.

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