LA 2028: OK-Chef Wasserman erhält Rückendeckung trotz Epstein-Kontroversen
LA 2028: Wasserman bleibt im Amt trotz Epstein-Affäre

LA 2028: Organisationschef Wasserman erhält klare Rückendeckung

Das Exekutivkomitee der Olympischen Sommerspiele 2028 in Los Angeles hat dem unter öffentlichem Druck stehenden Vorsitzenden Casey Wasserman deutlich den Rücken gestärkt. Nach einer umfassenden Untersuchung seiner Rolle in den jüngsten Enthüllungen um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein entschied das Gremium am Mittwoch, dass Wasserman im Amt bleiben soll.

Entscheidung nach intensiver Prüfung

In einer offiziellen Erklärung betonte das Exekutivkomitee, dass Wasserman aufgrund der ermittelten Fakten sowie seiner starken Führungsrolle in den vergangenen zehn Jahren weiterhin die Organisation LA28 leiten und für sichere sowie erfolgreiche Spiele sorgen soll. Diese Entscheidung fiel, nachdem vor allem Lokalpolitiker in der kalifornischen Metropole Wassermans Rücktritt oder seine Abberufung gefordert hatten.

Bereits in der vergangenen Woche hatte sich das Nationale Olympische Komitee der USA (USOPC) hinter den Cheforganisator der nächsten Sommerspiele gestellt und damit eine erste wichtige Unterstützung signalisiert.

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Hintergrund der Kontroverse

Casey Wasserman (51) hatte Ende Januar in einer persönlichen Erklärung um Entschuldigung gebeten, nachdem kompromittierende E-Mails, die er im Jahr 2003 an Ghislaine Maxwell geschickt hatte, bei einer weiteren Veröffentlichung von Akten im Epstein-Fall öffentlich geworden waren. Maxwell (64) wurde 2022 wegen Sexhandels mit Minderjährigen und weiterer Vergehen zu 20 Jahren Haft verurteilt.

Die Britin hatte über Jahre hinweg minderjährige Mädchen und junge Frauen für den sexuellen Missbrauch durch Jeffrey Epstein rekrutiert, der 2019 unter umstrittenen Umständen im Gefängnis starb. In seiner Stellungnahme hatte Wasserman nachdrücklich beteuert, dass er niemals eine persönliche oder geschäftliche Beziehung zu Jeffrey Epstein gehabt habe.

Auswirkungen auf die Olympiavorbereitungen

Die Entscheidung des Exekutivkomitees bringt nun Klarheit in die Führungsstruktur der Olympischen Spiele 2028 und soll mögliche Unsicherheiten in der fortgeschrittenen Planungsphase beseitigen. Mit der Bestätigung Wassermans signalisiert das Komitee Kontinuität und Vertrauen in die bisherige Arbeit des Organisationschefs.

Die Olympischen Sommerspiele in Los Angeles 2028 stellen eines der größten Sportevents des Jahrzehnts dar und erfordern eine stabile Führung, um die komplexen logistischen, finanziellen und organisatorischen Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen.

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