Lindsey Vonn erlebt doppelte Tragödie nach Olympia-Sturz
Die US-amerikanische Skilegende Lindsey Vonn durchlebt derzeit eine äußerst schwierige Phase. Die 41-jährige Sportlerin, die am 9. Februar bei der olympischen Abfahrt in Cortina d'Ampezzo schwer stürzte, musste nicht nur mehrere Operationen über sich ergehen lassen, sondern erlitt kurz darauf einen weiteren herben Verlust.
Abschied vom treuen Begleiter im Krankenhausbett
Nur einen Tag nach ihrem spektakulären Sturz bei den Olympischen Winterspielen verstarb Vonns geliebter Hund Leo. Die Skirennläuferin befand sich zu diesem Zeitpunkt selbst im Krankenhausbett, wo sie sich von ihrem vierbeinigen Freund verabschieden musste. „Als ich am Tag nach meinem Sturz im Krankenhausbett lag, haben wir uns von meinem großen Jungen verabschiedet“, berichtete Vonn emotional in einem Instagram-Beitrag.
Die dreifache Olympia-Medaillengewinnerin beschrieb die Situation als doppelte Belastung: „In so kurzer Zeit habe ich so viel verloren, was mir etwas bedeutet hat. Ich kann es nicht fassen“. Leo war 13 Jahre lang ihr treuer Begleiter gewesen und hatte sie durch zahlreiche Höhen und Tiefen ihres bewegten Lebens begleitet.
Gesundheitliche Probleme bei Mensch und Tier
Der Sturz in Cortina d'Ampezzo hatte für Vonn eine komplexe Schienbeinverletzung zur Folge, die bereits mehrere operative Eingriffe erforderlich machte. Parallel dazu verschlechterte sich der Gesundheitszustand ihres Hundes Leo rapide. Bei dem Tier war erst kürzlich Lungenkrebs diagnostiziert worden, doch letztlich versagte sein Herz.
„Er hatte Schmerzen und sein Körper konnte mit seinem starken Geist nicht mehr mithalten“, erklärte die gebürtige Minnesotanerin mit bewegten Worten. Leo habe sie immer aufgebaut, wenn sie persönlich oder sportlich am Boden lag – eine Unterstützung, die ihr nun in dieser kritischen Phase fehlt.
Emotionale Verarbeitung steht bevor
Für die Abfahrtsolympiasiegerin von Vancouver 2010, die bereits mit einem Kreuzbandriss im linken Knie zu den Spielen angetreten war, steht eine weitere Operation bevor. Die psychische Belastung durch die doppelte Tragödie beschreibt Vonn als enorm: „Die letzten Tage waren unglaublich hart. Wahrscheinlich die härtesten meines Lebens“.
Dies ist nicht der erste tierische Verlust für die Skirennläuferin. Bereits im März 2025 hatte sie ihre Hündin Lucy verloren, im Januar 2022 war ihr Hund Bear verstorben. „Leo wird für immer meine erste große Liebe sein“, versicherte die Sportlerin und betonte, dass sie trotz der Trauer weiß, dass ihr verstorbener Begleiter immer bei ihr sein wird.
Die emotionale Verarbeitung dieser doppelten Schicksalsschläge wird nach eigenen Angaben noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Vonn, die als eine der erfolgreichsten Skirennläuferinnen aller Zeiten gilt, muss nun sowohl körperliche als auch seelische Wunden heilen lassen.



