Olympia 2026: Französisches Team entscheidet über Biathlon-Star im Massenstart
Olympia 2026: Entscheidung um Biathlon-Star Braisaz-Bouchet

Olympia 2026: Entscheidung um Biathlon-Star gefallen

Nach langer Ungewissheit hat das französische Biathlon-Team am Freitag, einen Tag vor dem Wettbewerb, seine Entscheidung für den Massenstart bei den Olympischen Winterspielen 2026 getroffen. Justine Braisaz-Bouchet wird im letzten Biathlon-Rennen der Spiele an den Start gehen, während Camille Bened nicht im Aufgebot der Französinnen steht.

Nominierungsdilemma bei den Französinnen

Obwohl beide Athletinnen theoretisch die Qualifikation für den Massenstart erfüllt hätten, darf jede Nation lediglich vier Starterinnen nominieren. Neben Braisaz-Bouchet sind Lou Jeanmonnot, Julia Simon und Océane Michelon gesetzt und komplettieren damit das französische Quartett für den Wettkampf am Samstag.

Die Entscheidung fiel dem Team besonders schwer, da alle Athletinnen ausgezeichnete Leistungen gezeigt hatten. Chefcoach Cyril Burdet gewährte im Gespräch mit RMC einen Einblick in die schwierige Entscheidungsfindung: „Die Frage ist nicht, wer den Platz verdient, denn alle haben es verdient, an der Startlinie zu stehen. Leider haben wir nur vier Startplätze. So hart es war, Justine aus der Staffel herauszunehmen, so schwer war es jetzt, Camille zur Reservistin zu machen.“

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Titelverteidigerin mit schwieriger Saison

Braisaz-Bouchet, die 2022 in Peking Olympiagold im Massenstart gewann, kämpft in dieser Saison mit Formschwankungen. Im Einzel und im Sprint belegte die 29-Jährige lediglich die Ränge 80 und 62, was zu Spekulationen führte, dass sie nach ihrer Ausbootung aus der Mixed- und der Frauen-Staffel auch ihren Startplatz im Massenstart verlieren könnte.

Burdet setzt jedoch darauf, dass die Athletin aus den verpassten Staffelrennen zusätzlichen Nutzen ziehen kann. „Sie ist in dieser Woche weniger gelaufen als andere. Wir hoffen, dass das den Unterschied macht“, erklärte der Trainer und verwies auf mögliche größere Energiereserven der Titelverteidigerin.

Ausblick auf den olympischen Wettkampf

Ob Braisaz-Bouchet tatsächlich in den Kampf um die Medaillen eingreifen kann, bleibt fraglich. Ihre bisherigen Leistungen bei diesen Spielen lassen keine klare Prognose zu, doch die Erfahrung als Olympiasiegerin und die zusätzliche Erholungszeit könnten entscheidende Faktoren sein.

Das französische Team hofft, mit dieser taktischen Entscheidung die bestmögliche Ausgangsposition für den letzten Biathlon-Wettbewerb der Olympischen Winterspiele 2026 geschaffen zu haben. Die Augen der Biathlon-Welt werden am Samstag besonders auf die französische Titelverteidigerin gerichtet sein.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration