Olympia 2026: Kuriose Showeinlage beim Biathlon-Massenstart entscheidet über Plätze 27 bis 29
Olympia 2026: Kuriose Biathlon-Showeinlage entscheidet Plätze 27-29

Olympia 2026: Kuriose Showeinlage beim Biathlon-Massenstart entscheidet über die hinteren Plätze

Beim olympischen Massenstart der Biathleten bei den Winterspielen 2026 kam es am Ende zu einer höchst kuriosen Szene, die das Publikum im Biathlon-Mekka Antholz begeisterte. Ein Trio aus drei Nationen lieferte sich einen spektakulären Schlussspurt, der schließlich nur durch ein Fotofinish entschieden werden konnte.

Das Trio stoppte plötzlich und startete dann gemeinsam durch

Als Fabien Claude aus Frankreich, Nicola Romanin aus Italien und Campbell Wright aus den USA auf die Zielgerade einbogen, stoppten die drei Athleten überraschend ab. Nach diesem ungewöhnlichen Manöver starteten sie dann gemeinsam ihren finalen Sprint, der von den Zuschauern lautstark angefeuert wurde. Das Besondere daran: Es ging bei diesem Wettkampf nicht um Medaillen oder vordere Platzierungen, sondern ausschließlich um die Plätze 27 bis 29.

Am Ende musste beim olympischen Massenstart tatsächlich das Zielfoto entscheiden, wer von den dreien den 27. Platz belegen würde. Der Franzose Claude entschied den kuriosen Sprint für sich, während der Italiener Romanin den US-Amerikaner Wright auf den letzten Rang der Dreiergruppe verwies. Die Fans dankten diese ungewöhnliche Showeinlage mit entsprechendem Jubel und Begeisterung.

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Deutscher Athlet verpasst knapp die Medaille

Während sich das Trio um die hinteren Plätze duellierte, kämpfte Philipp Horn als bester deutscher Athlet lange Zeit um eine Medaille. Der deutsche Biathlet schnupperte bis in die letzte Runde hinein an einem Podestplatz, musste dann aber am berüchtigten Anstieg zur Huber-Alm den französischen Konkurrenten Quentin Fillon Maillet passieren lassen. Am Ende musste sich Horn mit dem undankbaren vierten Platz begnügen und verpasste damit knapp eine olympische Medaille.

Lokalmatador musste das Rennen vorzeitig beenden

Gar nicht erst ins Ziel gekommen war der italienische Lokalmatador Tommaso Giacomel, der im Gesamt-Weltcup aktuell auf dem zweiten Platz liegt. Der Führende nach dem zweiten Schießen wurde immer langsamer und musste das Rennen schließlich mit Atemproblemen vorzeitig beenden. Ein enttäuschendes Aus für den einheimischen Favoriten vor heimischem Publikum.

Der olympische Massenstart der Biathleten in Antholz bot damit eine Mischung aus dramatischen Wettkämpfen um die Medaillen und kuriosen Szenen bei den hinteren Platzierungen. Während die Spitzenathleten um jede Sekunde kämpften, inszenierten drei Sportler im Mittelfeld eine unvergessliche Showeinlage, die den olympischen Gedanken auf besondere Weise verkörperte.

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