Olympische Winterspiele: Deutsche Kombinierer profitieren von anspruchsvoller Laufstrecke
Die deutschen Nordischen Kombinierer zählen bei den Olympischen Winterspielen in Italien zu den aussichtsreichen Medaillenkandidaten. Bundestrainer Eric Frenzel äußert sich optimistisch über die Wettkampfbedingungen und betont, dass die anspruchsvolle Laufstrecke den deutschen Athleten sogar entgegenkommen könnte.
Läuferisches Potenzial als entscheidender Vorteil
Eric Frenzel, der selbst 2013 im Val di Fiemme Weltmeister wurde, zeigt sich zuversichtlich. „Wir haben das Glück, hier drei Jungs am Start zu haben, die läuferisch sehr viel Potenzial haben“, sagte der Bundestrainer über Vinzenz Geiger, Julian Schmid und Johannes Rydzek. Frenzel fügte hinzu: „Der Vinz hat gezeigt, dass er läuferisch in der Disziplin zu den Allerbesten gehört. Die anderen beiden auch schon.“
Die schweren Olympia-Laufstrecken in Predazzo und Tesero bereiten dem Trainerteam keine Sorgen. „Von dem her macht es mir keine Bauchschmerzen, dass wir hier eine anspruchsvolle Strecke haben. Ich sehe es eher andersrum, dass es uns entgegenkommen kann“, erklärte Frenzel. Diese Einschätzung basiert auf der herausragenden läuferischen Veranlagung der deutschen Athleten.
Erster Wettkampf der Nordischen Kombination bei Olympia
Die Nordischen Kombinierer bestreiten an diesem Mittwoch ihren ersten Wettkampf bei den Winterspielen. Um 10.00 Uhr beginnt in Predazzo das Skispringen auf der Normalschanze. Anschließend folgt um 13.45 Uhr das entscheidende Langlaufrennen über zehn Kilometer in Tesero. Die Übertragung erfolgt bei ARD und Eurosport.
Frenzel verbindet persönliche Erfolgserinnerungen mit dem Olympia-Ort. Als aktiver Sportler wurde der heute 37-Jährige im Jahr 2013 im Val di Fiemme Weltmeister. Diese Erfahrung könnte sich positiv auf die Betreuung der aktuellen Mannschaft auswirken.
Die Kombination aus Skispringen und Langlauf erfordert vielseitige Fähigkeiten. Die deutschen Athleten haben in der Vergangenheit bewiesen, dass sie sowohl im Sprung als auch in der Laufdisziplin zu den Weltbesten zählen. Mit Vinzenz Geiger, Julian Schmid und Johannes Rydzek verfügt das deutsche Team über erfahrene und erfolgreiche Sportler, die bereits zahlreiche internationale Medaillen gewonnen haben.
Die spezifischen Anforderungen der italienischen Strecken könnten den deutschen Kombinierern tatsächlich in die Karten spielen. Die anspruchsvolle Topographie und die langen Steigungen fordern eine besondere läuferische Kondition, über die die deutschen Athleten in besonderem Maße verfügen. Die Vorbereitung auf diese Olympischen Spiele war intensiv und zielgerichtet.



