Olympia-Drama: Schwedens Langlauf-Star Andersson erlebt Staffel-Albtraum
Die schwedische Skilangläuferin Ebba Andersson hat bei den Olympischen Spielen in Val di Fiemme ein dramatisches Staffelrennen durchlebt, das als persönlicher Albtraum endete. Die dreimalige Weltmeisterin von 2025, die für die Topfavoritinnen aus Schweden an Position zwei ins Rennen gegangen war, stürzte am Samstag gleich zweimal schwer und verlor dabei einen Ski.
Zweifacher Sturz löst Entsetzen aus
Beim ersten Sturz von Ebba Andersson ging durch die rund 9000 Zuschauer, darunter viele schwedische Fans, ein lauter Aufschrei. Noch dramatischer gestaltete sich der zweite Sturz, bei dem sich die Langläuferin überschlug und die Bindung am rechten Ski verlor. Ohne diesen musste Andersson auf nur einem Ski Richtung Ziel joggen, während das restliche Staffel-Feld längst vorbeigezogen war.
Betreuer-Drama verschärft die Situation
Als endlich ein Betreuer mit einem Ersatzski zur Hilfe eilte, stürzte auch dieser kopfüber in den Schnee. Damit war jede Hoffnung auf eine schnelle Reparatur der Ausrüstung zunichte gemacht. Mit großem Rückstand übergab die sichtlich untröstliche Andersson schließlich an Schwedens Topstar Frida Karlsson, was die Medaillenchancen des favorisierten Teams massiv beeinträchtigte.
Die dreimalige Weltmeisterin, die eigentlich als Garant für schwedische Erfolge im Langlauf galt, musste so ein bitteres Olympia-Kapitel schreiben. Die Staffel, die für Schweden als sicherer Medaillenkandidat galt, wurde durch die unglücklichen Vorfälle um Andersson zu einer enttäuschenden Angelegenheit für das gesamte Team.



