Französisches Eistanz-Duo holt Olympia-Gold in Mailand
Bei den Olympischen Winterspielen in Mailand hat das französische Eistanzpaar Laurence Fournier Beaudry und Guillaume Cizeron die Goldmedaille gewonnen. Das Duo setzte sich in einem äußerst knappen Wettkampf mit insgesamt 225,82 Punkten gegen die US-amerikanischen Weltmeister und Team-Olympiasieger Madison Chock und Evan Bates durch, die 224,39 Punkte erreichten.
Hauchzarter Sieg und beeindruckende Leistung
Die Bronzemedaille sicherten sich Piper Gilles und Paul Poirier aus Kanada mit 217,74 Punkten. Besonders bemerkenswert ist der Erfolg von Fournier Beaudry und Cizeron, da sie erst seit etwas mehr als einem Jahr gemeinsam als Paar auf dem Eis stehen. Guillaume Cizeron konnte damit seinen Olympiatitel erfolgreich verteidigen – bei den Winterspielen 2022 in Peking hatte er bereits mit seiner damaligen Partnerin Gabriella Papadakis Gold gewonnen.
Die deutsche Eiskunstlauf-Ikone Katarina Witt zeigte sich im Live-Kommentar der ARD tief beeindruckt von der Leistung des französischen Duos. „Wer hätte das gedacht. Unglaublich, ich kann es kaum fassen“, kommentierte die zweifache Olympiasiegerin den überraschenden Triumph.
Deutsches Duo verpasst die Kür
Für das deutsche Eistanzpaar Jennifer Janse van Rensburg und Benjamin Steffan endeten die Olympischen Spiele dagegen enttäuschend. Nach einem folgenschweren Fehler und dem letzten Platz im Rhythmustanz am Montag verpassten sie die Qualifikation für die Kür der besten 20 Paare.
Die Olympischen Winterspiele in Mailand zeigen einmal mehr, wie spannend und unberechenbar der Eiskunstlauf sein kann. Der hauchzarte Sieg des französischen Duos unterstreicht die hohe Qualität und die minimalen Unterschiede auf olympischem Niveau.



