Olympiasieger Davide Ghiotto gesteht: Sportkarriere begann mit dem Wunsch, Mädchen zu gefallen
Olympiasieger Ghiotto: Sport begann, um Mädchen zu gefallen

Olympiasieger mit ungewöhnlichem Geständnis: Vom übergewichtigen Jungen zum Goldmedaillengewinner

Der italienische Eisschnellläufer Davide Ghiotto hat nach seinem Olympia-Triumph bei den Winterspielen in Mailand-Cortina ein bemerkenswert offenes Geständnis abgelegt. Der 32-jährige Athlet, der gemeinsam mit seinen Teamkollegen Gold in der Teamverfolgung gewann, sprach in einem Interview über die wahren Gründe für den Beginn seiner Sportkarriere.

Vom Fernsehsessel aufs Olympiapodium

„Ich war ein übergewichtiges Kind vor dem Fernseher“, erinnert sich Ghiotto an seine Jugend. „Ich habe mit Sport angefangen, um abzunehmen – und weil ich den Mädchen gefallen wollte.“ Diese ehrliche Aussage überrascht und macht den Olympiasieger gleichzeitig sympathisch nahbar. Aus dem Jungen, der lieber Cartoons schaute, wurde durch diese Motivation ein Spitzensportler, der nun die höchste Auszeichnung im Wintersport trägt.

Familientradition und eigener Weg

Interessanterweise stammt Ghiotto aus einer sportlichen Familie. Sein Vater Alessandro war professioneller Radrennfahrer und nahm viermal am Giro d'Italia teil, zur Zeit des legendären Gianni Bugno. Doch der Sohn entschied sich bewusst gegen eine Karriere im Radsport. „Ich wollte Zeichentrick schauen, er die Nord-Klassiker“, beschreibt Ghiotto die unterschiedlichen Fernsehvorlieben in seiner Kindheit. „Ich habe nie daran gedacht, es ihm gleichzutun“, betont der Eisschnellläufer seinen eigenen Weg.

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Historischer Triumph bei Olympia

Bei den Winterspielen 2026 lieferte das italienische Team in der Teamverfolgung ein Rennen für die Geschichtsbücher. Während die Konkurrenten aus den USA immer weiter zurückfielen, kämpften sich die drei Italiener Schritt für Schritt nach vorne. Italienische Medien beschrieben die Leistung der US-Mannschaft als „wie ein auf den Boden geworfenes Kleidungsstück zurückgeblieben“. Ghiotto und seine Kollegen erklommen damit den größten Gipfel ihrer Karriere – Olympia-Gold.

Von Hollywood nicht zu übertreffen

Die Geschichte des Italieners liest sich wie ein Drehbuch aus Hollywood: Vom übergewichtigen Jungen, der vor dem Fernseher saß und Sport begann, um Mädchen zu beeindrucken, zum gefeierten Olympiasieger. Dieser ungewöhnliche Werdegang zeigt, dass auch bei Spitzensportlern menschliche und nachvollziehbare Motive am Anfang stehen können. Ghiottos Offenheit macht ihn zu einem besonderen Botschafter des Sports, der seine Erfolge nicht als selbstverständlich darstellt, sondern den langen Weg dorthin würdigt.

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