Olympia-Erlösung: Mikaela Shiffrin beendet Medaillenflaute mit überlegenem Slalom-Gold
Shiffrin besiegt Olympia-Fluch mit Slalom-Gold

Olympia-Erlösung für die Ski-Königin

Mikaela Shiffrin hat ihre Medaillenflaute bei den Olympischen Winterspielen in beeindruckender Weise beendet. Die US-amerikanische Skirennläuferin sicherte sich im Slalom von Cortina d'Ampezzo mit einem deutlichen Vorsprung die Goldmedaille und setzte damit ein klares Ausrufezeichen nach enttäuschenden vorherigen Wettkämpfen.

Dritter Olympiasieg nach zwölf Jahren

Für die erfolgreichste Slalomfahrerin der Geschichte markiert dieser Triumph einen besonderen Meilenstein. Es handelt sich um ihren dritten Olympiasieg insgesamt, nachdem sie vor zwölf Jahren erstmals Slalom-Gold und vor acht Jahren den Riesenslalom gewonnen hatte. Hinzu kommt eine Silbermedaille in der Kombination von 2018. Die 71 Weltcup-Siege unterstreichen ihre außergewöhnliche Dominanz in dieser Disziplin.

Die vergangenen Olympischen Spiele 2022 in China waren für Shiffrin überraschend ohne Medaillengewinn verlaufen, und auch die aktuellen Wettkämpfe in Italien begannen enttäuschend. In der Team-Kombination erlebte die Favoritin ein regelrechtes Desaster, als sie von führender Position auf Platz 15 zurückfiel und das US-Team damit nur den vierten Rang erreichte. Auch im Riesenslalom blieb die erhoffte Top-Platzierung aus, wo Shiffrin lediglich Elfte wurde.

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Überlegene Vorstellung im Slalom

Doch im Slalom zeigte die 30-Jährige ihre wahre Klasse. Schon nach dem ersten Lauf baute Shiffrin einen komfortablen Vorsprung von 0,82 Sekunden auf die Konkurrenz auf. Im entscheidenden Finaldurchgang ließ sie nichts anbrennen, fuhr kontrolliert und dennoch mit ihrer charakteristisch aggressiven Linienwahl. Im Zielraum setzte sie die klare Bestzeit und sicherte sich mit 1,50 Sekunden Vorsprung den Olympiasieg.

Die Silbermedaille ging an die Schweizer Weltmeisterin Camille Rast, während die Schwedin Anna Swenn Larsson unter perfekten Bedingungen Bronze gewann. Die deutsche Hoffnung Emma Aicher, die in Cortina d'Ampezzo bereits zweimal Silber in Abfahrt und Team-Kombination errungen hatte, belegte mit 2,49 Sekunden Rückstand den neunten Platz. Besonders bitter verlief der Wettkampf für Lena Dürr, die nach dem ersten Lauf auf Rang zwei lag, aber im Finaldurchgang bereits am ersten Tor ausfiel.

Dieser Sieg bedeutet nicht nur die Rückkehr an die absolute Weltspitze für Mikaela Shiffrin, sondern auch die Überwindung einer psychologischen Hürde nach den Enttäuschungen der vergangenen Olympischen Spiele. Die Ski-Königin hat damit eindrucksvoll bewiesen, dass sie weiterhin zu den dominierenden Athletinnen im alpinen Skisport gehört.

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