Olympia-Skeleton: Jungk und Grotheer holen Silber und Bronze in Cortina
Skeleton: Jungk und Grotheer gewinnen Olympia-Medaillen

Deutsche Skeleton-Piloten glänzen mit Edelmetall in Cortina

Die Erfolgsserie deutscher Schlittensportler im Eiskanal von Cortina d'Ampezzo setzt sich eindrucksvoll fort. Bei den Olympischen Winterspielen 2026 haben die Skeleton-Piloten Axel Jungk und Christopher Grotheer mit Silber und Bronze zwei weitere Medaillen für das deutsche Team gewonnen. Das Duo musste sich im Cortina Sliding Centre lediglich dem überlegenen Briten Matt Weston geschlagen geben, der die Goldmedaille sicherte.

Jungk wiederholt Peking-Erfolg, Grotheer holt Bronze

Der 34-jährige Axel Jungk aus Sachsen, der mittlerweile in Dortmund lebt, wiederholte seinen Erfolg von den Spielen in Peking 2022 und raste erneut auf den zweiten Platz. Für den erfahrenen Athleten bedeutet dies seine zweite Olympiamedaille. Peking-Olympiasieger Christopher Grotheer aus Oberhof komplettierte das deutsche Erfolgspaar mit dem Gewinn der Bronzemedaille. Für Grotheer war es eine besondere Genugtuung nach einer wechselhaften Weltcupsaison mit schwachem Start und deutlicher Steigerung im weiteren Verlauf.

Westons Dominanz und deutsche Medaillenflut

Der neue Olympiasieger Matt Weston aus Großbritannien bestätigte seine außergewöhnliche Form der gesamten Saison. Der amtierende Weltmeister hatte bereits im Vorfeld mit fünf Siegen in sieben Weltcup-Rennen überzeugt und reiste als klarer Favorit nach Norditalien. Sein Olympiasieg markiert die erste Medaille für Großbritannien bei diesen Winterspielen. Für das deutsche Team bedeuten die Plätze zwei und drei die sechste und siebte Medaille im sechsten Rennen im Eiskanal von Cortina.

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Ukrainischer Athlet ausgeschlossen

Der Wettkampf war von einem kontroversen Vorfall überschattet worden. Der ukrainische Skeleton-Pilot Wladyslaw Heraskewytsch, WM-Vierter der vergangenen Saison, wurde vom Wettbewerb ausgeschlossen, nachdem er darauf bestanden hatte, einen Helm mit Porträts von im Krieg getöteten ukrainischen Sportlern zu tragen. Das Internationale Olympische Komitee sah darin einen Verstoß gegen die Olympische Charta. Ein Einspruch des 27-Jährigen vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS blieb erfolglos.

Weitere Medaillenchance im Mixed-Team

Für Axel Jungk und Christopher Grotheer besteht am kommenden Sonntag eine weitere Chance auf Edelmetall. Beide werden im erstmals olympischen Mixed-Team-Wettbewerb antreten und hoffen, die erfolgreiche Serie deutscher Schlittensportler fortzusetzen. Der deutsche Skeleton-Nachwuchs war ebenfalls im Rennen vertreten: Felix Keisinger belegte bei seinem Olympiadebüt einen respektablen sechsten Platz.

Die deutschen Rodler hatten in den vorangegangenen Tagen mit dreimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze bereits eindrucksvoll vorgelegt. Die Skeleton-Erfolge von Jungk und Grotheer setzen diese beeindruckende Medaillenausbeute der deutschen Schlittensportler nun konsequent fort und unterstreichen die Stärke des deutschen Bob- und Schlittenverbands bei diesen Olympischen Spielen.

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