Olympia-Skicross: Daniela Maier übertrifft Favoritin Näslund im Platzierungslauf
Skicross: Maier mit bester Zeit vor Olympiafavoritin

Olympia-Skicross: Daniela Maier überzeugt mit bester Zeit im Platzierungslauf

Die deutsche Skicrosserin Daniela Maier hat bei den Olympischen Winterspielen 2026 einen starken ersten Eindruck hinterlassen. Im Platzierungslauf am Freitagvormittag erzielte die Medaillenanwärterin die schnellste Zeit aller 32 Teilnehmerinnen und setzte damit ein klares Zeichen für die kommenden Wettkämpfe.

Maier übertrifft Top-Favoritin Näslund

Besonders bemerkenswert war Maiers Leistung im direkten Vergleich zur großen Goldfavoritin Sandra Näslund aus Schweden. Die Olympiasiegerin von Peking 2022 musste sich mit einer Zeit geschlagen geben, die 0,21 Sekunden hinter der deutschen Spitzenzeit lag. Diese Leistung nährt die Hoffnungen auf eine mögliche Medaille für das deutsche Team erheblich.

Maier, die bei den letzten Spielen 2022 die Bronzemedaille gewonnen hatte, zeigte sich in ausgezeichneter Form und demonstrierte ihr volles Potenzial für die entscheidenden Rennen.

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Aufbau der weiteren Wettkämpfe

Anhand der Zeiten aus dem Platzierungslauf, den jede Athletin alleine absolvierte, werden nun die Vierergruppen für das Achtelfinale zusammengestellt. Dieses findet ab 12:00 Uhr statt und wird sowohl im ZDF als auch bei Eurosport übertragen. In jeder Runde qualifizieren sich die ersten beiden Sportlerinnen für die nächste Phase.

Durch diese Setzung können Maier und Näslund frühestens im Finale oder im sogenannten kleinen Finale aufeinandertreffen. Bis dahin müssen beide Athletinnen mehrere Hürden überwinden.

Deutsche Teilnehmerinnen im Achtelfinale

Für Daniela Maier beginnt der Weg möglicherweise mit einer innerdeutschen Begegnung. Im Achtelfinale trifft sie unter anderem auf Teamkollegin Luisa Klapproth, die im Platzierungslauf den 16. Platz belegte.

Veronika Redder, als 15. des Platzierungslaufs gesetzt, hat eine besonders schwierige Aufgabe vor sich. Sie startet in der ersten Runde direkt gegen die Top-Favoritin Sandra Näslund. Die vierte deutsche Teilnehmerin Leonie Staudl-Bachinger belegte Platz 19 und muss sich ebenfalls in den kommenden Runden beweisen.

Die deutschen Skicrosserinnen zeigen damit insgesamt eine solide Leistung und haben realistische Chancen auf vordere Platzierungen. Alle Augen werden nun auf die weiteren Runden gerichtet sein, in denen sich zeigen wird, ob Daniela Maier ihre starke Vorleistung in eine Medaille ummünzen kann.

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