Skisprung-Bundestrainer-Nachfolge: Thomas Thurnbichler als heißer Kandidat im Gespräch
Skisprung: Thurnbichler heißer Kandidat für Bundestrainer-Posten

Skisprung-Bundestrainer-Nachfolge: Thomas Thurnbichler als heißer Kandidat im Gespräch

Die Suche nach einem Nachfolger für den scheidenden Skisprung-Bundestrainer Stefan Horngacher nimmt konkretere Formen an. Der Deutsche Skiverband (DSV) steht vor einer wichtigen Personalentscheidung, die die Zukunft des deutschen Skisprungsports maßgeblich beeinflussen wird. DSV-Sportdirektor Horst Hüttel hat sich nun erstmals öffentlich zu einem potenziellen Kandidaten geäußert und dabei deutliche Sympathien erkennen lassen.

Junioren-Trainer Thurnbichler im Fokus

Der Österreicher Thomas Thurnbichler, der seit März 2025 als Junioren-Trainer für den DSV tätig ist, rückt immer stärker in den Mittelpunkt der Diskussionen. Zuvor hatte Thurnbichler das polnische Nationalteam trainiert und sich dort einen exzellenten Ruf als kompetenter und erfolgreicher Trainer erarbeitet. Seine internationale Erfahrung und sein Fachwissen machen ihn zu einem äußerst interessanten Kandidaten für die vakante Position.

DSV-Sportdirektor Horst Hüttel zeigte sich im ZDF-Interview begeistert von Thurnbichlers Qualitäten: „Ein sehr interessanter Mann. Ein toller Trainer. Eine tolle Persönlichkeit“, schwärmte Hüttel und ergänzte: „Wir sind sehr froh, dass wir ihn in unseren Reihen haben.“ Diese deutlichen Worte werden als starkes Indiz für Thurnbichlers Chancen auf den Cheftrainer-Posten gewertet.

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Entscheidung in den nächsten Wochen erwartet

Obwohl Hüttel sich bei der direkten Frage nach Thurnbichlers Eignung als Bundestrainer bedeckt hielt und lediglich anmerkte „Das war er ja schon in Polen“, wird allgemein erwartet, dass der Österreicher zu den aussichtsreichsten Bewerbern zählt. Der DSV-Sportdirektor betonte jedoch, dass noch keine endgültige Entscheidung getroffen wurde und mahnte zur Geduld.

„Das wird sich in den nächsten vier Wochen zeigen. Anfang April gehen die Klausuren los. Und bis dahin müssen wir klar sein“, erklärte Hüttel. „Es geht nicht nur um den Bundestrainer, es geht um die gesamte Struktur. Bis dahin sind wir durch.“ Diese Aussage unterstreicht, dass der DSV die Nachfolge von Horngacher als umfassenden Strukturprozess betrachtet, der sorgfältig geplant werden muss.

Mehrere Kandidaten im Gespräch

Bereits während der Olympischen Wettbewerbe in Predazzo hatte Hüttel Gerüchte über eine vermeintliche Einigung mit Alexander Stöckl deutlich dementiert. „Das kann ich dementieren, dass es eine Einigung gibt“, sagte er dem SID und bestätigte gleichzeitig, dass Gespräche mit mehreren Kandidaten geführt werden. Dies zeigt, dass der DSV verschiedene Optionen prüft, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird.

Die kommenden Wochen werden entscheidend sein für die Zukunft des deutschen Skisprungsports. Mit Stefan Horngacher scheidet ein erfahrener Bundestrainer aus, der das Team über Jahre geprägt hat. Die Wahl seines Nachfolgers wird nicht nur die unmittelbare Wettkampfplanung beeinflussen, sondern auch die langfristige Entwicklung des deutschen Skisprung-Nachwuchses und die Vorbereitung auf zukünftige internationale Wettbewerbe.

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