Olympia 2026: Su Yiming triumphiert im Snowboard-Slopestyle
Bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Livigno hat der chinesische Snowboarder Su Yiming die Goldmedaille in der Disziplin Slopestyle gewonnen. Der 21-Jährige, der bereits 2022 in Peking Olympiasieger im Big Air wurde, setzte sich mit 82,41 Punkten knapp gegen den Japaner Taiga Hasegawa (82,13 Punkte) und den US-Amerikaner Jake Canter (79,36 Punkte) durch. Damit wiederholte Su seinen Erfolg von vor vier Jahren, als er im Big Air Gold und im Slopestyle Silber holte.
Mark McMorris verfehlt erneut das ersehnte Olympiagold
Besonders enttäuschend verlief der Wettkampf für den kanadischen Snowboarder Mark McMorris. Der 32-Jährige, der bei den X-Games mit zwölf Goldmedaillen in beiden Disziplinen dekoriert ist, musste sich mit dem achten Platz begnügen. McMorris, der am Donnerstag vor Beginn der Spiele schwer gestürzt war und sogar kurzzeitig das Bewusstsein verlor, hatte sich vom Big Air-Wettbewerb abgemeldet, hoffte aber im Slopestyle endlich auf die lang ersehnte olympische Goldmedaille. Stattdessen fehlten ihm 3,86 Punkte zur Bronzemedaille und 6,91 Punkte zum Sieg.
Der Wettbewerb im Slopestyle galt insgesamt als eher niveauarm, was McMorris' enttäuschende Platzierung zusätzlich unterstrich. Su Yiming hingegen dominierte das Finale klar: Zwei seiner drei Runs hätten jeweils für den Sieg gereicht, was seine überragende Leistung unter Beweis stellte. Der ehemalige Kinderschauspieler hatte in Livigno bereits Bronze im Big Air gewonnen und komplettierte nun seine Medaillensammlung mit dem Slopestyle-Gold.
Die vollständige Podestplatzierung im Überblick
- Gold: Su Yiming (China) mit 82,41 Punkten
- Silber: Taiga Hasegawa (Japan) mit 82,13 Punkten
- Bronze: Jake Canter (USA) mit 79,36 Punkten
Die Snowboard-Wettbewerbe bei den Olympischen Winterspielen 2026 gehen damit weiter spannenden Entscheidungen entgegen, während Su Yiming seine Position als einer der weltbesten Snowboarder festigt.



