Vom Podest zum Ehrenamt: Tatjana Hüfners neues Olympia-Kapitel
Sie ist eine der erfolgreichsten Rodlerinnen aller Zeiten, doch bei den Olympischen Spielen 2026 in Cortina steht Tatjana Hüfner nicht auf der Bahn, sondern im Hintergrund. Die mehrfache Medaillengewinnerin und Olympiasiegerin hat sich als Volunteer für den Großeinsatz gemeldet und verzichtet dabei bewusst auf eine Bezahlung. In einem exklusiven Interview mit Marcus Krämer verrät sie, was sie zu diesem Schritt bewegt hat und welche Rolle sie bei den Spielen übernimmt.
Warum eine Olympiasiegerin auf Geld verzichtet
Tatjana Hüfner, die in ihrer Karriere zahlreiche Podestplätze im Rodeln erreichte, erklärt ihre Motivation: "Nach dem Ende meiner aktiven Laufbahn musste ich mir etwas anderes überlegen. Die Olympischen Spiele sind für mich immer noch ein magischer Ort, und als Volunteer kann ich etwas zurückgeben." Sie betont, dass es ihr nicht um finanzielle Aspekte geht, sondern um die Erfahrung und die Gemeinschaft unter den 18.000 Volunteers, die in Cortina im Einsatz sind.
Die Aufgaben einer ehemaligen Spitzensportlerin
Hüfner übernimmt vielfältige Aufgaben bei den Spielen, darunter:
- Unterstützung bei der Organisation von Wettkämpfen
- Betreuung von Athleten und Besuchern
- Logistische Hilfsdienste hinter den Kulissen
Ihre Erfahrung als Profisportlerin kommt ihr dabei zugute, da sie die Abläufe und Bedürfnisse der Teilnehmer aus erster Hand kennt. "Es ist eine ganz andere Perspektive, aber genauso bereichernd", so Hüfner.
Ein Blick hinter die Kulissen der Olympischen Spiele
Das Interview zeigt, wie ehemalige Spitzensportler wie Hüfner den Geist der Olympischen Bewegung weitertragen. Ihre Entscheidung, als Volunteer zu arbeiten, unterstreicht den Wert des Ehrenamts im Sport. Mit ihrem Engagement setzt sie ein Zeichen für die Bedeutung von Gemeinschaft und Leidenschaft jenseits des Wettkampfs.



