Schock in der Ski-Welt: Lindsey Vonns Horror-Sturz bei Olympia 2026
Der schwere Sturz der amerikanischen Skilegende Lindsey Vonn in der Abfahrt bei den Olympischen Winterspielen 2026 hat die gesamte Ski-Szene in Atem gehalten. Die 41-jährige Athletin stürzte bei ihrem Comeback-Versuch spektakulär und zog sich dabei offenbar erhebliche Verletzungen zu. In die Besorgnis über ihren Gesundheitszustand mischt sich nun jedoch auch deutliche Kritik an ihrer Risikobereitschaft.
Weggefährtin Tina Maze: "Sie hat zu viel riskiert"
Die ehemalige Konkurrentin und heutige Eurosport-Expertin Tina Maze äußerte sich unmittelbar nach dem Vorfall mit klaren Worten. "Wir wissen alle um die Schwierigkeiten, die Lindsey in den letzten Tagen durchlebt hat", sagte die Slowenin. "In meinen Augen hat sie zu viel riskiert, hier heute ins Rennen zu gehen." Maze betonte weiter: "So konnte ein solcher Sturz passieren - und wenn du dann auch noch nicht fit bist, können die Konsequenzen noch schlimmer sein."
Die zweifache Olympiasiegerin zeigte sich zwar verständnisvoll für Vonns Entscheidung - "das war ihre Entscheidung, sie wollte es unbedingt" - machte aber deutlich, dass sie die Risikoeinschätzung der Amerikanerin für falsch hält. "Das ist schrecklich", kommentierte Maze den Vorfall abschließend.
Expertinnen-Kollegin Rebensburg leidet mit
Auch Viktoria Rebensburg, ehemalige deutsche Skirennläuferin und ebenfalls als Expertin im Einsatz, zeigte sich tief betroffen. "Der Sturz sah fürchterlich aus", beschrieb sie die Szene. "Wir wussten alle, dass es heute nur zwei Möglichkeiten für sie gab - alles riskieren, dann zu stürzen oder eben eine Medaille zu holen." Die Olympiasiegerin von 2010 drückte die Daumen, dass die Verletzungen nicht allzu schwerwiegend sind.
FIS-Präsident Eliasch verteidigt Vonn
FIS-Präsident Johan Eliasch nahm hingegen eine deutlich andere Position ein. Der Schwede bezeichnete den Sturz zwar als "tragisch" und fügte hinzu: "Das ist Skifahren, da passieren leider Unfälle. Traurig, dass das passiert ist." Doch von zu viel Risiko wollte der Ski-Boss nicht sprechen.
"Sie hat unglaublichen Aufwand betrieben, um ein unglaubliches Comeback zu schaffen", betonte Eliasch. "Nein, sie hat nicht zu viel riskiert. Sie kennt ihren Körper und ihre Verletzungen und weiß, was sie kann und wozu sie fähig ist." Der FIS-Präsident zeigte sich überzeugt: "Sie hätte nichts getan, bei dem sie nicht absolut zuversichtlich war, dass sie es schaffen würde."
Comeback-Versuch endet dramatisch
Lindsey Vonn, eine der erfolgreichsten Skirennläuferinnen aller Zeiten mit vier Gesamtweltcups und drei Olympiamedaillen, hatte mit ihrem Start bei den Olympischen Spielen 2026 ein spektakuläres Comeback versucht. Nach ihrem offiziellen Karriereende 2019 hatte die Amerikanerin monatelang trainiert, um noch einmal bei den Olympischen Spielen anzutreten.
Der genaue Gesundheitszustand der 41-Jährigen war zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht abschließend geklärt. Beobachter befürchteten jedoch, dass der Sturz das endgültige Aus für die Karriere der Skilegendin bedeuten könnte. Die Szene wartet nun gespannt auf weitere medizinische Berichte und Stellungnahmen des Teams um Lindsey Vonn.



