Katalonien-Rundfahrt: Magnus Cort Nielsen triumphiert bei Sprintetappe - Lipowitz und Evenepoel schonen Kräfte
Katalonien: Cort Nielsen siegt - Lipowitz und Evenepoel schonen Kräfte

Katalonien-Rundfahrt: Magnus Cort Nielsen triumphiert bei Sprintetappe

Die zweite Etappe der traditionsreichen Katalonien-Rundfahrt entwickelte sich erwartungsgemäß zu einem spektakulären Sprintfinale. Auf der 167,4 Kilometer langen Strecke von Figueres nach Banyoles setzte sich der dänische Radprofi Magnus Cort Nielsen vom Team Uno-X Mobility im Massensprint durch. Der 33-jährige Routinier verwies den Franzosen Noa Isidore (Decathlon CMA CGM) und den Italiener Francesco Busatto (Alpecin-Premier Tech) auf die Plätze zwei und drei.

Strategisches Zurückhalten der Topstars

Während die Sprinter um den Tagessieg kämpften, verfolgten die beiden großen Hoffnungsträger des deutschen Topteams Red Bull-Bora-hansgrohe eine klare Strategie des Kräftesammelns. Florian Lipowitz aus Laichingen, der im vergangenen Jahr Dritter der Tour de France wurde, kam als bester Deutscher auf Platz 45 ins Ziel – zeitgleich mit dem Etappensieger Cort Nielsen. Sein belgischer Teamkollege Remco Evenepoel, der nach seinem zweiten Platz am Vortag große Ambitionen hegt, belegte Rang 25.

„Die Katalonien-Rundfahrt dient uns ausdrücklich als Testlauf für unser angepeiltes Gemeinschaftsprojekt bei der Tour de France im Sommer“, erklärte ein Teamsprecher. „Beide Fahrer schonten bewusst ihre Kräfte für die anstehenden Herausforderungen in den Pyrenäen, wo die entscheidenden Etappen dieser Rundfahrt stattfinden werden.“

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Prominente Begleitung im Hauptfeld

Zeitgleich mit dem deutschen-belgischen Duo überquerte eine Reihe weiterer prominenter Fahrer die Ziellinie in Banyoles. Der zweimalige Tour-de-France-Sieger und aktuelle Paris-Nizza-Gewinner Jonas Vingegaard (Visma-Lease a bike) belegte Platz 38. Auch der Brite Oscar Onley (Ineos Grenadiers), der sich bei der letzten Frankreich-Rundfahrt ein spannendes Duell mit Lipowitz um den dritten Gesamtrang und den Gewinn der Nachwuchswertung geliefert hatte, verlor als 34. keine Sekunden.

Ein herber Rückschlag traf hingegen den Regensburger Henri Uhlig (Alpecin-Premier-Tech). Nachdem er bei der Auftaktetappe noch als achter Fahrer das beste deutsche Ergebnis erzielt hatte, musste er etwa zehn Kilometer vor dem Ziel nach einem Sturz das Rennen vorzeitig beenden.

Gesamtführung und Ausblick

In der Gesamtwertung behauptet weiterhin der französische Meister Dorian Godon (Ineos Grenadiers) die Spitzenposition. Godon hatte sich im Sprint der ersten Etappe knapp gegen Remco Evenepoel durchgesetzt und trägt damit das Führungstrikot.

Am Mittwoch erwartet das Peloton die erste anspruchsvolle Bergetappe dieser Rundfahrt. Auf den 159,4 Kilometern warten gleich zwei kategorisierte Anstiege – einer der 1. und einer der 2. Kategorie – auf die Fahrer. Die letzten 30 Kilometer nach Vila-seca gestalten sich allerdings wieder flach, bevor es in den folgenden Tagen in die anspruchsvollen Pyrenäen geht. Die siebentägige Rundfahrt findet ihren Abschluss am Sonntag mit dem finalen Teilstück in Barcelona.

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