Madrid - Tennisstar Alexander Zverev hat sich beim Masters-1000-Turnier in Madrid mit einer nervenstarken Leistung ins Achtelfinale gekämpft. Der 29-jährige Hamburger setzte sich gegen den fehleranfälligen Franzosen Terence Atmane (24) mit 6:3, 7:6 (7:2) durch. Die Partie dauerte insgesamt 1 Stunde und 37 Minuten.
Zverev dominiert zu Beginn
Im ersten Satz zeigte Zverev von Anfang an seine Klasse. Der Weltranglistendritte breakte Atmane früh und kontrollierte das Geschehen auf dem Sandplatz. Mit präzisen Grundlinienschlägen und starkem Aufschlag sicherte er sich den Satz souverän mit 6:3.
Im zweiten Durchgang schien Zverev zunächst auf dem Weg zu einem ungefährdeten Sieg. Beim Stand von 5:4 servierte er zum Matchgewinn, doch Atmane kämpfte sich zurück. Der Außenseiter schaffte überraschend das Break zum 5:5 und brachte anschließend seinen Aufschlag mit viel Leidenschaft durch.
Wendepunkt im Tiebreak
Atmane blühte plötzlich auf und forderte den Favoriten heraus. Zverev musste um den bereits sicher geglaubten Sieg bangen. Doch der Deutsche fand nach einer kurzen Schwächephase die richtigen Antworten. Im Tiebreak zeigte er seine ganze Nervenstärke, während Atmane lautstark über seine eigenen Fehler schimpfte. Mit 7:2 entschied Zverev den Tiebreak für sich und zog ins Achtelfinale ein.
Nächster Gegner und Turnierfavorit
Im Achtelfinale trifft Zverev entweder auf den Russen Karen Khachanov oder den Tschechen Jakub Mensik. Als einer der größten Titelkandidaten beim mit rund 8,2 Millionen US-Dollar dotierten Sandplatzturnier hat Zverev gute Chancen, besonders nach den Absagen von Carlos Alcaraz und Novak Djokovic. Neben dem Italiener Jannik Sinner, der Weltranglistenerster ist, gilt Zverev als Topfavorit.
Zverev ist der einzige deutsche Tennisprofi, der in Madrid in den Einzel-Wettbewerben vertreten ist. Bei den Frauen ist keine deutsche Spielerin mehr im Turnier.



