Turn-Weltcup in Cottbus: Quaas und Schultze verpassen das Podium knapp
Turn-Weltcup: Quaas und Schultze ohne Medaille in Cottbus

Turn-Weltcup in Cottbus: Deutsche Athleten verpassen knapp die Medaillenränge

Beim Auftakt der Turn-Weltcup-Serie in der Lausitz-Arena in Cottbus mussten sich die deutschen Hoffnungsträger Lea Quaas und Tom Schultze mit Plätzen außerhalb der Medaillenränge begnügen. Das 49. Turnier der Meister brachte für das deutsche Team gemischte Ergebnisse, wobei lediglich eine Athletin das begehrte Podium erreichen konnte.

Enttäuschende Platzierungen für Quaas und Schultze

Die 20-jährige Lea Quaas vom TuS 1861 Chemnitz-Altendorf zeigte zunächst starke Leistungen und qualifizierte sich als Dritte für das Finale am Schwebebalken. Im entscheidenden Endkampf reichte es für die Turnerin jedoch nur zum fünften Platz, was deutlich unter ihren eigenen Erwartungen lag. Quaas, die als vielversprechendes Talent gilt, konnte ihre gute Qualifikationsleistung nicht in eine Medaille ummünzen.

Noch enttäuschender verlief der Wettkampf für den Lokalmatador Tom Schultze vom SC Cottbus. Nach einer soliden Qualifikation als Vierter im Sprungwettbewerb stürzte der Athlet im Finale ab und musste sich mit dem siebten und vorletzten Platz begnügen. Für Schultze, der vor heimischem Publikum antrat, war dies eine besonders bittere Niederlage, da er sich eigentlich Medaillenchancen ausgerechnet hatte.

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Schönmaier als einziger Lichtblick für Deutschland

Einziger Trost für das deutsche Team war die Leistung von Karina Schönmaier. Die 20-jährige amtierende Europameisterin sicherte sich im Sprungwettbewerb am ersten Finaltag den zweiten Platz. Sie musste sich lediglich der unter neutraler Flagge startenden Anna Kalmikowa geschlagen geben. Schönmaiers Silbermedaille verhinderte damit einen komplett medaillenlosen Auftakt für die deutschen Turnerinnen und Turner beim Heim-Weltcup.

Die Leistung der jungen Europameisterin zeigt, dass das deutsche Turnen durchaus international konkurrenzfähig ist, auch wenn an diesem Wochenende nicht alle Athleten ihr volles Potenzial abrufen konnten.

Cottbus als etablierter Weltcup-Standort

Der Austragungsort Cottbus hat sich als fester Bestandteil der Turn-Weltcup-Serie etabliert. Die Stadt ist als Weltcup-Gastgeber bis mindestens 2028 gesichert und bildet traditionell den Auftakt der internationalen Wettkampfserie. Neben Cottbus finden in dieser Saison Weltcup-Wettbewerbe in fünf weiteren internationalen Metropolen statt:

  • Baku in Aserbaidschan
  • Antalya in der Türkei
  • Kairo in Ägypten
  • Osijek in Kroatien
  • Doha in Katar

Die Serie bietet den Athleten damit zahlreiche Gelegenheiten, sich für kommende Großereignisse zu empfehlen und internationale Erfahrung zu sammeln. Für die deutschen Turner bedeutet der enttäuschende Auftakt in Cottbus allerdings, dass sie in den folgenden Stationen nachlegen müssen, um im internationalen Vergleich bestehen zu können.

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