SVG Lüneburg holt historischen ersten DVV-Pokalsieg gegen Friedrichshafen
Lüneburgs erster Pokalsieg: Endlich Titel nach Lüneburg

Historischer Triumph für die Lüne-Hünen: Erster Pokalsieg nach dramatischem Finale

Endlich ist der lang ersehnte Titel da! Die Volleyballer der SVG Lüneburg haben am 28. Februar 2026 in der ausverkauften SAP-Arena in Mannheim ihren ersten Titel der Vereinsgeschichte errungen. Im packenden DVV-Pokalfinale setzten sich die Lüne-Hünen gegen den Rekord-Pokalsieger VfB Friedrichshafen mit 3:2 (27:25, 21:25, 25:16, 21:25, 15:8) durch und feierten mit ihren Fans den historischen Erfolg.

Nach drei Finalniederlagen kommt die Erlösung

Vor 12.508 Zuschauern, die eine ganze Kurve in den Vereinsfarben Rot hüllten, schrieb Lüneburg Volleyballgeschichte. Nach drei gescheiterten Finalteilnahmen gegen den VfB Friedrichshafen sowie einem verlorenen Europacup-Finale und der Niederlage in der Meisterschafts-Finalserie gegen Berlin im Vorjahr war die Erlösung umso größer. Trainer Stefan Hübner (50) hatte bereits vor der Partie verkündet: „Aller guten Dinge sind vier“ – und sollte damit recht behalten.

Der erste Satz entwickelte sich zu einem Nervenkitzel, der alle Erwartungen erfüllte. Mit 27:25 setzte sich der Bundesliga-Zweite gegen den Tabellenvierten durch. Doch Friedrichshafen, der mit 17 Pokalsiegen als Rekordhalter ins Finale ging, schlug im zweiten Durchgang zurück und holte sich den Satz mit 25:21.

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Packender Fünf-Satz-Krimi mit klarem Tiebreak

Wie bereits im Frauenfinale, wo Suhl mit 3:2 gegen Stuttgart gewann, entwickelte sich auch bei den Männern ein echter Krimi. Lüneburg dominierte den dritten Satz klar mit 25:16, doch der einstige Serienmeister Friedrichshafen zeigte erneut Kampfgeist und glich mit 25:21 zum 2:2 aus. Damit stand der alles entscheidende Tiebreak an.

In diesem entscheidenden fünften Satz zeigten die Lüne-Hünen ihre volle Konzentration und den langersehnten Titel-Biss. Schnell zogen sie mit 10:5 davon, von dieser Führung konnte sich Friedrichshafen nicht mehr erholen. Mit 15:8 sicherten sich die Lüneburger schließlich den verdienten Pokalsieg.

Für Trainer Stefan Hübner, der mit Lüneburg so oft kurz vor dem großen Ziel gescheitert war, wurde die jahrelange Arbeit endlich belohnt. Nach zahlreichen knappen Niederlagen in wichtigen Spielen erhielt das Team nun mehr als nur Lob für eine gute Saison – sie holten sich den ersten großen Titel nach Lüneburg.

Besonders Cole Young (23/Trikotnummer 8) und seine Mannschaftskollegen schrieben mit diesem Sieg Vereinsgeschichte. Der DVV-Pokal wandert damit erstmals in die Hansestadt Lüneburg und beschert den Fans einen unvergesslichen Moment, auf den sie lange gewartet hatten.

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