Souveräner Sieg: SSC Schwerin meistert Viertelfinale mit Bravour
Die Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin haben eine beeindruckende Leistung gezeigt und das drohende vorzeitige Saisonaus erfolgreich abgewendet. Im entscheidenden dritten Viertelfinalspiel gegen die Ladies in Black Aachen setzten sich die Mecklenburgerinnen mit einem klaren 3:0 (25:18, 25:19, 25:22) durch und sicherten sich damit den Einzug ins Halbfinale der Bundesliga.
Spannende Entscheidung in der Palmberg Arena
Das dritte Playoff-Spiel musste den vierten und letzten Halbfinalteilnehmer bestimmen, nachdem sowohl der SSC als auch Aachen je ein Spiel der Viertelfinalserie für sich entschieden hatten. Während Schwerin das erste Spiel glatt mit 3:0 gewann, sicherte sich Aachen das Heimspiel mit 3:1. Die Entscheidung fiel somit in der Schweriner Palmberg Arena, wo die Gastgeberinnen von Beginn an die Initiative übernahmen.
Schwerin startete fulminant in die Partie und baute schnell eine 7:2-Führung auf. Aachen hatte hingegen erhebliche Probleme, ins Spiel zu finden. Trainerin Mareike Hindriksen musste bereits frühzeitig zwei Auszeiten nehmen, um ihre Spielerinnen zu motivieren. Diese Maßnahme zeigte zunächst Wirkung: Fünf Punkte in Serie brachten die Ladies in Black von 6:14 auf 11:14, und wenig später kamen sie sogar auf 14:16 heran.
Konzentrierte Leistung sichert Satzgewinne
Doch Schwerin schaltete wieder einen Gang höher und holte sich den ersten Satz sicher mit 25:18. Der zweite Durchgang begann ausgeglichen mit leichten Vorteilen für Aachen (9:7), bevor der SSC das Momentum auf seine Seite zog und auf 13:10 davonzog. Mit diesem Vorsprung im Rücken machten die Mecklenburgerinnen auch den zweiten Satzgewinn (25:19) klar.
Ein entscheidendes Problem für die „schwarzen Ladies“ war, dass ihre Angreiferin Celine Jebens dem Spiel nicht ihren Stempel aufdrücken konnte, wie es noch in den ersten beiden Partien der Fall gewesen war. Zu Beginn des dritten Satzes sah es zunächst so aus, als hätte der SSC Aachens Kampfgeist mit der 2:0-Satzführung gebrochen, denn die Gastgeberinnen lagen schnell souverän in Führung.
Kämpferisches Comeback und finale Entscheidung
Doch Aachen kämpfte sich zurück und führte urplötzlich mit 15:11, wobei der SSC zwischenzeitlich komplett von der Rolle schien. Schwerins Trainer Felix Koslowski mahnte zu mehr Konzentration und wurde erhört. Die Mannschaft übernahm wieder das Kommando und holte sich den Satz mit 25:22, das Spiel mit 3:0 sowie das begehrte Halbfinalticket.
Ausblick auf das Halbfinale
Schwerins Halbfinalgegner stand bereits im Vorfeld der Partie fest: Der SSC trifft am kommenden Samstag, dem 4. April, auswärts auf den VfB Suhl Lotto Thüringen. Im zweiten Semifinale treffen Dresden und Stuttgart aufeinander. Die Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin haben damit bewiesen, dass sie unter Druck ihre beste Leistung abrufen können und gehen mit großem Selbstvertrauen in die nächste Runde des Wettbewerbs.



