Emma Aicher verpasst den Sieg in Val di Fassa um ein Hundertstel
Die deutsche Skirennläuferin Emma Aicher hat bei der Abfahrt in Val di Fassa einen denkbar knappen Sieg verpasst. Lediglich ein Hundertstel Sekunde trennte die 22-Jährige von der Italienerin Laura Pirovano, die mit einer Zeit von 1:21.40 Minuten ihren ersten Weltcup-Erfolg feiern konnte. Für Pirovano bedeutet dieser Sieg nicht nur den ersten Podestplatz, sondern überhaupt den ersten großen Triumph in ihrer bisherigen Weltcup-Karriere.
Spannendes Rennen mit überraschendem Ausgang
Das Rennen in Val di Fassa entwickelte sich zu einem äußerst spannenden Wettkampf. Hinter der überraschenden Siegerin Laura Pirovano und der knapp geschlagenen Emma Aicher platzierten sich die Abfahrt-Olympiasiegerin Breezy Johnson mit einem Rückstand von 0,29 Sekunden sowie die deutsche Hoffnungsträgerin Kira Weidle-Winkelmann, die 0,32 Sekunden langsamer war als die führende Italienerin.
Für Emma Aicher bedeutet dieses Ergebnis, dass sie die vorzeitige Führung in der Abfahrtswertung des Weltcups verpasst hat. Dennoch darf sich die junge Deutsche große Hoffnungen auf den Gewinn der kleinen Kristallkugel machen. Nach diesem Rennen liegt Aicher mit 386 Weltcup-Punkten nur noch 14 Zähler hinter der aktuell führenden Lindsey Vonn.
Kampf um die kleine Kristallkugel bleibt offen
Die Situation im Kampf um die kleine Kristallkugel hat sich durch das Rennen in Val di Fassa deutlich verändert. Während Lindsey Vonn aufgrund ihrer schweren Verletzung bei den Olympischen Spielen nicht mehr an den Start gehen kann, rückt Laura Pirovano durch ihren überraschenden Sieg zu Aichers ärgster Verfolgerin auf. Die Italienerin liegt nun nur noch 50 Punkte hinter der Deutschen.
Kira Weidle-Winkelmann verliert zwar im Kampf um die kleine Kristallkugel ihren Platz an die aufstrebende Italienerin, kann jedoch mit ihrem vierten Platz in der Abfahrt durchaus zufrieden sein. Die verbleibenden Rennen versprechen weiterhin Spannung pur, denn es stehen nur noch zwei Weltcup-Abfahrten auf dem Programm:
- 7. März in Val di Fassa
- 21. März in Lillehammer
Die Entscheidung im Kampf um die kleine Kristallkugel wird sich somit in den kommenden Wochen zeigen. Emma Aicher hat trotz des knapp verpassten Sieges in Val di Fassa weiterhin beste Chancen, die begehrte Trophäe am Ende der Saison in ihren Händen zu halten.



