Nordische Kombination: Müde Armbruster verpasst nach Olympia-Pause Podest in Lahti
Armbruster verpasst Podest nach Olympia-Pause deutlich

Nordische Kombination: Müde Armbruster verpasst nach Olympia-Pause Podest in Lahti

Beim vorletzten Weltcup der Saison in der nordischen Kombination hat die deutsche Hoffnungsträgerin Nathalie Armbruster enttäuscht. Im finnischen Lahti kam die 20-jährige Schwarzwälderin nach einer fünfwöchigen Wettkampfpause nicht über den sechsten Platz hinaus. Den überraschenden Heimsieg sicherte sich die Finnin Minja Korhonen, die damit ihren ersten Weltcup-Erfolg feierte.

Olympia-Pause zehrt an den Kräften

Die Kombiniererinnen hatten nicht an den Winterspielen in Norditalien teilnehmen dürfen, was zu einer ungewollten Wettkampfpause führte. "Die Olympia-Pause hat wahnsinnig gezehrt, es waren doch so viele Termine", gestand Armbruster im Anschluss an das Rennen. "Ich habe an allen Fronten für unseren Sport gekämpft, das hat sehr viel Energie gekostet. Ich bin ein bisschen müde. Dann ist es auch für meinen Körper gut, wenn die Saison vorbei ist."

Die deutsche Athletin, die im Vorjahr noch den Gesamtweltcup gewonnen hatte, war in dieser Saison bereits frühzeitig im Kampf um die Kristallkugel chancenlos. Als Nachfolgerin stand die Norwegerin Ida Marie Hagen bereits vor dem Rennen in Lahti fest.

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Überraschungssieg für finnische Lokalmatadorin

Das Rennen in Lahti entwickelte sich zu einer echten Überraschung. Die favorisierte Norwegerin Ida Marie Hagen verlor im Endspurt gegen die bis dahin unbekannte Finnin Minja Korhonen und verpasste damit ihren elften Sieg im 13. Saisonrennen. Dritte wurde die US-Amerikanerin Alexa Brabec mit einem Rückstand von 18,7 Sekunden.

Nathalie Armbruster, die von Rang elf ins Rennen gegangen war, konnte zwar noch einige Plätze gutmachen, lag am Ende aber deutlich 1:23 Minuten hinter der siegreichen Korhonen zurück. Das schwache Springen in der ersten Disziplin hatte die Ausgangsposition für die deutsche Athletin von Beginn an erschwert.

Die Saison der nordischen Kombiniererinnen neigt sich dem Ende zu, und für Nathalie Armbruster steht nach eigenen Worten eine dringend benötigte Erholungsphase an. Die Enttäuschung über das verpasste Podest in Lahti wird jedoch noch nachwirken, während Minja Korhonen ihren historischen ersten Weltcup-Sieg gebührend feiern kann.

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