Biathlon-Spektakel auf Schalke mit neuem Termin im Dezember 2026
Der alljährliche und traditionsreiche Biathlon-Wettbewerb in der Veltins-Arena auf Schalke in Gelsenkirchen erhält für die kommende Saison einen neuen Termin. Statt wie gewohnt direkt nach Weihnachten wird das beliebte Wintersport-Event in diesem Jahr erst am 30. Dezember 2026 stattfinden. Diese Änderung wurde am Donnerstag offiziell bekannt gegeben und resultiert aus einer Anpassung im internationalen Wettkampfkalender.
Weltverband reformiert den Biathlon-Kalender
Der Grund für die Verschiebung liegt in einer umfassenden Reform des Weltcup-Kalenders durch den Weltverband IBU. „Durch die Reform des Weltcup-Kalenders seitens des Weltverbandes wird erstmals unmittelbar nach dem Jahreswechsel ein verkürzter Weltcup ausgetragen“, heißt es in einer offiziellen Mitteilung der Veranstalter. Diese strukturelle Änderung erfordert eine Neuausrichtung auch bei nationalen Highlights wie dem Biathlon auf Schalke.
Stefan Schwarzbach, Vorstand Kommunikation beim Deutschen Skiverband (DSV), erläuterte die Entscheidung: „In Abstimmung mit allen Beteiligten haben wir uns bewusst dieses Datum entschieden. Dadurch können die Athletinnen und Athleten direkt von der World Team Challenge zum ersten Weltcup des neuen Jahres reisen.“ Diese Planung soll sicherstellen, dass in Gelsenkirchen wieder absolute Weltklasse-Athleten am Start sind und der Fokus vollständig auf dem Biathlon-Sport liegt.
Optimale Vorbereitung auf den Weltcup in Slowenien
Die terminliche Anpassung bietet den teilnehmenden Sportlern einen strategischen Vorteil. Der erste Weltcup der neuen Saison findet am 2. und 3. Januar 2027 auf der slowenischen Pokljuka statt. Dort stehen sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen jeweils ein Sprint und eine Staffel auf dem Programm. Der Biathlon auf Schalke am 30. Dezember dient somit als ideale Vorbereitung und Gelegenheit, wertvolles Selbstvertrauen für die anstehenden internationalen Wettkämpfe zu sammeln.
Im vergangenen Jahr sicherte sich das deutsche Duo Janina Hettich-Walz und Justus Strelow den Sieg in Gelsenkirchen. Sie setzten sich vor den französischen Kontrahenten Lou Jeanmonnot und Fabien Claude durch. Den dritten Platz belegten die Skandinavier Juni Arnekleiv und Mats Överby. Ob ein deutsches Team auch in diesem Winter den Titel erfolgreich verteidigen kann, bleibt abzuwarten.
Die Veranstalter betonen, dass mit der Terminverschiebung die Qualität und Attraktivität des Events weiter gesteigert werden soll. Fans können sich auf ein hochkarätig besetztes Starterfeld und spannende Rennen in der einzigartigen Atmosphäre der Veltins-Arena freuen.



