Biathlon-Star Sebastian Samuelsson zieht vor Olympia-Massenstart um – riskanter Schritt
Biathlon-Star Samuelsson zieht vor Olympia-Massenstart um

Biathlon-Star Sebastian Samuelsson ergreift drastische Maßnahme vor Olympia-Massenstart

Die Olympischen Winterspiele 2026 laufen für den schwedischen Biathlon-Star Sebastian Samuelsson bisher nicht nach Plan. Der als Top-Favorit gestartete Athlet konnte in den Einzelwettbewerben noch keine Medaille gewinnen und zeigt sich mit seinen Leistungen unzufrieden. Lediglich mit der schwedischen Männerstaffel sicherte er sich Bronze – eine Ausbeute, die den ambitionierten Sportler nicht zufriedenstellt.

Umzug in niedrigere Höhenlage als letzte Chance

Kurz vor dem letzten Wettkampf, dem Massenstart am Freitag ab 14:15 Uhr, hat Samuelsson nun eine ungewöhnliche Entscheidung getroffen: Er verlässt das offizielle Teamquartier der schwedischen Biathleten und zieht in eine Unterkunft um, die sich etwa 15 Minuten entfernt befindet. Der Höhenunterschied beträgt dabei beachtliche 500 Meter, da Samuelsson bewusst in eine niedrigere Höhenlage wechselt.

„Ich denke, es lohnt sich, das Risiko einzugehen“, erklärte der 28-Jährige gegenüber Radiosporten. Hinter dem ungewöhnlichen Schritt steht eine gesundheitliche Herausforderung: „Seit Dienstag bin ich in eine niedrigere Höhenlage umgezogen und hoffe, dass das die Genesung etwas erleichtern wird.“ Samuelsson kämpft aktuell mit einer kleineren Erkrankung, die seine Leistungsfähigkeit beeinträchtigen könnte.

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Erster Test während einer Meisterschaft

Der dreifache Weltmeister gab zu, dass er bereits mehrfach während der Olympischen Spiele über einen solchen Umzug nachgedacht hatte. Die finale Entscheidung fiel jedoch erst kurz vor dem letzten Wettkampf. „Es ist das erste Mal, dass ich es während einer Meisterschaft ausprobiert habe, aber ich denke, es ist das Risiko wert“, so Samuelsson, der im aktuellen Gesamtweltcup auf dem dritten Platz steht.

Die ungewöhnliche Maßnahme unterstreicht den enormen Druck, unter dem Spitzenathleten bei Olympischen Spielen stehen. Samuelsson, der in der Vergangenheit bereits zahlreiche Weltcup-Erfolge feierte, will im Massenstart doch noch eine Einzelmedaille erkämpfen und seine enttäuschende Olympia-Bilanz korrigieren.

Ob der riskante Umzug in die niedrigere Höhenlage den gewünschten Effekt bringt, wird sich am Freitag zeigen. Die schwedische Biathlon-Gemeinschaft blickt mit Spannung auf den letzten Wettkampf ihres Stars, der mit dieser unkonventionellen Entscheidung einmal mehr beweist, wie weit Athleten gehen, um im Hochleistungssport erfolgreich zu sein.

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