Biathlon-Weltcup in Otepää: Nawrath und Hettich-Walz verpassen Podest nach Schießfehlern
Biathlon-Weltcup: Nawrath und Hettich-Walz verpassen Podest

Biathlon-Weltcup in Otepää: Schießprobleme werfen deutsche Athleten zurück

Strafrunden, heftige Windböen und verpasste Chancen prägten die Verfolgungsrennen beim Biathlon-Weltcup im estnischen Otepää. Philipp Nawrath und Janina Hettich-Walz konnten ihre starken Leistungen aus den Sprintrennen nicht bestätigen und verpassten das Podest deutlich. Die deutschen Biathleten hatten mit schwierigen Bedingungen am Schießstand zu kämpfen, was ihre Platzierungen erheblich beeinflusste.

Janina Hettich-Walz stürzt von Platz vier auf Rang 26 ab

Die 29-jährige Janina Hettich-Walz startete mit einer vielversprechenden Ausgangslage vom vierten Platz aus dem Sprint in das Verfolgungsrennen. Doch sieben Fehlschüsse am Schießstand kosteten sie eine vordere Platzierung. Am Ende fiel sie auf den enttäuschenden 26. Rang zurück. Ihre Teamkollegin Vanessa Voigt zeigte sich etwas stabiler. Trotz drei verfehlter Scheiben erreichte sie als Zehnte die beste deutsche Platzierung im Frauenrennen.

„Ich wollte mich heute nicht zu sehr auf die Trefferquote konzentrieren, sondern eher auf die Schießzeit. Das ist mir ganz gut gelungen“, erklärte Voigt in einem Interview mit der ARD. Die 28-Jährige fügte hinzu, dass beim letzten Fehlschuss leider der Kopf ein wenig gestreikt habe. Den Sieg sicherte sich die Italienerin Lisa Vittozzi mit nur zwei Schießfehlern vor der Finnin Suvi Minkkinen und der Französin Lou Jeanmonnot.

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Philipp Nawrath verliert nach sechs Fehlschüssen Podestplatz

Im Männerrennen erlebte Philipp Nawrath einen ähnlichen Rückschlag. Nach einem starken dritten Platz im Sprint schoss er sechsmal daneben und fiel auf den achten Rang zurück. Nawrath war damit der einzige deutsche Athlet, der es unter die Top Ten schaffte. Den Sieg sicherte sich der Norweger Sturla Holm Laegreid nach 12,5 Kilometern mit einer Strafrunde. Das Podium komplettierten der Franzose Émilien Jacquelin und Laegreids Landsmann Martin Uldal.

„Man konnte sich auf die Böen beim Anschießen schon ein bisschen einstellen. Aber jetzt waren sie noch einen Tick schärfer, das hat es unter der Belastung im Wettkampf noch einmal schwieriger gemacht“, kommentierte Nawrath die herausfordernden Windverhältnisse. Viele Starter hatten Probleme am Schießstand, keiner der Athleten traf alle 20 Scheiben.

Weitere deutsche Athleten kämpfen sich nach vorn

Die anderen deutschen Biathleten spielten im Kampf um die vorderen Plätze keine Hauptrolle. Justus Strelow kämpfte sich trotz vier Strafrunden von Rang 41 auf den 24. Platz vor. Leonhard Pfund und Philipp Horn schafften es ebenfalls noch unter die besten 30. Im Frauenrennen mussten Julia Tannheimer, Marlene Fichtner, Selina Grotian und Julia Kink mit deutlichen Rückständen vorliebnehmen.

Die schwierigen Windbedingungen in Otepää stellten alle Athleten vor besondere Herausforderungen. Während einige mit der Situation besser zurechtkamen, zahlten Nawrath und Hettich-Walz einen hohen Preis für ihre Schießfehler und verpassten damit die Chance auf eine Podestplatzierung.

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