Deutsche Curler beenden Olympia-Teilnahme mit Sieg gegen China
Mit einem Erfolg gegen die chinesische Auswahl haben sich die deutschen Curler von den Olympischen Winterspielen 2026 in Cortina d'Ampezzo verabschiedet. Das Team um Kapitän Marc Muskatewitz gewann das abschließende Vorrundenspiel mit 6:4, doch aus sportlicher Sicht blieb der Sieg bedeutungslos.
Keine Chance mehr auf das Halbfinale
Bereits vor dem Duell gegen China stand fest, dass beide Mannschaften keine Möglichkeit mehr hatten, das Halbfinale zu erreichen. Die deutsche Auswahl beendet den olympischen Winter-Höhepunkt mit einer Bilanz von vier Siegen aus insgesamt neun Spielen. Damit verpasste das Team den Einzug in die Medaillenspiele deutlich.
Entscheidend für das frühe Ausscheiden war die überraschende Niederlage gegen Tschechien. Die tschechische Mannschaft feierte gegen Deutschland ihren ersten Olympiasieg der Geschichte, was die deutschen Medaillenhoffnungen nachhaltig beeinträchtigte.
Erste Olympia-Teilnahme seit zwölf Jahren
Die deutschen Curler waren in Cortina d'Ampezzo erstmals seit zwölf Jahren wieder bei Olympischen Winterspielen vertreten. Der Europameistertitel von 2024 in Finnland hatte große Erwartungen geweckt, doch diese konnten im olympischen Wettbewerb nicht erfüllt werden.
Die Mannschaft um Marc Muskatewitz zeigte zwar in einzelnen Spielen starke Leistungen, doch die Konsistenz über das gesamte Turnier reichte nicht aus, um sich gegen die internationale Konkurrenz durchzusetzen. Der abschließende Sieg gegen China bleibt damit nur ein statistischer Erfolg ohne Auswirkungen auf die Platzierung.
Die Olympischen Winterspiele 2026 markieren damit das vorläufige Ende einer kurzen olympischen Rückkehr der deutschen Curler, die nach ihrer Europameisterschaft 2024 mit ambitionierten Zielen nach Italien gereist waren.



