Nach Startmissgeschick: Deutsche Eisschnellläuferinnen verpassen Olympia-Halbfinale
Deutsche Eisschnellläuferinnen scheitern nach Startfehler

Deutsche Eisschnellläuferinnen bei Olympia ausgeschieden

Die deutschen Eisschnellläuferinnen haben bei den Olympischen Winterspielen in Italien das Halbfinale in der Teamverfolgung deutlich verpasst und damit keine Chance mehr auf eine Medaille. In der Besetzung Josie Hofmann, Josephine Schlörb und Lea Sophie Scholz belegte das Trio nach 2.400 Metern den fünften Platz. Kanada, Japan, die Niederlande und die USA qualifizierten sich für die Medaillenentscheidung am Dienstag mit den Halbfinals und dem Finale.

Startmissgeschick kostet frühzeitig die Chance

Schon nach wenigen Metern hatte das deutsche Team quasi keine Chance mehr aufs Halbfinale, weil Josephine Schlörb beim Start aus dem Tritt kam und um das Gleichgewicht kämpfen musste. Dieser frühe Fehler ließ die Hoffnungen auf eine Medaille schnell schwinden, obwohl die Athletinnen anschließend noch alles gaben, um den Rückstand aufzuholen.

Die Teamverfolgung ist seit 2006 in Turin olympisch. Sowohl bei der Premiere als auch vier Jahre später in Vancouver hatte Deutschland Gold gewonnen. Seit den Winterspielen in Kanada vor 16 Jahren wartet das deutsche Eisschnelllaufen auf eine olympische Medaille. Die aktuelle Niederlage unterstreicht die anhaltende Durststrecke in dieser Disziplin.

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Die Enttäuschung im deutschen Lager war groß, nachdem die Vorbereitungen auf dieses Rennen intensiv verlaufen waren. Trainer und Betreuer analysierten den Vorfall umgehend, um Lehren für zukünftige Wettkämpfe zu ziehen. Trotz des frühen Ausscheidens zeigten die Athletinnen Teamgeist und unterstützten sich gegenseitig in dieser schwierigen Situation.

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