Deutsche Rodel-Staffel holt Olympia-GOLD in Cortina – Taubitz triumphiert im Liebes-Duell
Deutsche Rodel-Staffel holt Olympia-GOLD in Cortina

Deutsche Rodel-Staffel triumphiert bei Olympia in Cortina

Bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Cortina d'Ampezzo hat die deutsche Rodel-Mannschaft einen beeindruckenden Sieg gefeiert. In der Teamstaffel sicherten sich die Athleten die Goldmedaille und damit bereits die dritte Goldmedaille für Deutschland bei diesen Winterspielen. Dieser Erfolg unterstreicht die Dominanz des deutschen Rodelteams auf der internationalen Bühne.

Taubitz und Langenhan führen zum Sieg

Nach ihren individuellen Triumphen in den Einsitzer-Wettbewerben konnten Julia Taubitz (29) und Max Langenhan (26) auch gemeinsam mit den Doppelsitzer-Teams Eitberger/Matschina und Wendl/Arlt überzeugen. Die Mannschaft zeigte eine herausragende Leistung und war im Mannschaftswettbewerb nicht zu schlagen. Besonders bemerkenswert ist der Sieg von Julia Taubitz im sogenannten Liebes-Duell gegen ihren Freund Lukas Schlierenzauer, der als Athletiktrainer für das österreichische Team arbeitet. Österreich landete auf dem zweiten Platz.

Historischer Rekord für den Bayern-Express

Für das Doppelsitzer-Duo Tobias Wendl (38) und Tobias Arlt (38), auch bekannt als Bayern-Express, bedeutet dieser Sieg einen historischen Meilenstein. Sie stehen nun allein an der Spitze der erfolgreichsten deutschen Athleten bei Olympischen Winterspielen. Tobias Arlt betonte im Vorfeld bescheiden: „Über Rekorde haben wir noch nie gesprochen. Wir lieben den Sport. Das ist das Wichtigste, sonst würden wir es nicht machen.“ Mit diesem Erfolg überholten sie ihre Rodel-Kollegin Natalie Geisenberger (38), die in ihrer Karriere sechsmal Gold und einmal Bronze gewann.

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Gemeinsame Wurzeln und internationale Konkurrenz

Viele der erfolgreichen deutschen Rodler, darunter Taubitz, Langenhan, Wendl und Arlt, trainierten über Jahre hinweg in der „Trainingsgruppe Sonnenschein“ unter der Anleitung von Mentor Georg Hackl (59) in Berchtesgaden. Interessanterweise arbeitet Hackl inzwischen für die österreichische Konkurrenz, was die internationale Rivalität im Rodeln zusätzlich schärft. Trotz ihres beeindruckenden Erfolgs fehlt den deutschen Rodlern noch ein Goldmedaillen-Rekord auf weltweiter Ebene: Norwegische Sportlegenden wie Marit Bjørgen (45), Bjørn Dæhlie (58) und Ole Einar Bjørndalen (52) holten jeweils acht Goldmedaillen, während der aktive Langläufer Johannes Klæbo (29) bereits bei sieben Olympiasiegen steht.

Dieser Teamstaffel-Sieg unterstreicht nicht nur die Stärke des deutschen Rodelns, sondern auch die Bedeutung von Teamarbeit und langjähriger Zusammenarbeit. Die Athleten haben mit ihrer Leistung gezeigt, dass sie auch unter Druck bestehen können und setzen damit ein starkes Zeichen für den deutschen Wintersport.

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