Deutsche Skispringerinnen enttäuschen beim Weltcup-Skifliegen in Vikersund
Deutsche Skispringerinnen enttäuschen in Vikersund

Deutsche Skispringerinnen enttäuschen beim Weltcup-Skifliegen in Vikersund

Am vorletzten Weltcup-Wochenende der Saison haben die deutschen Skispringerinnen beim Skifliegen in Vikersund, Norwegen, eine enttäuschende Leistung gezeigt. Die Athletinnen des Deutschen Skiverbands (DSV) konnten sich zunächst nicht in der Spitzengruppe platzieren und mussten sich mit hinteren Rängen begnügen.

Nur Agnes Reisch erreicht die Entscheidung

Agnes Reisch war die einzige deutsche Starterin, die es in die Entscheidung schaffte und belegte am Ende Rang 14. Die anderen DSV-Athletinnen verpassten die Qualifikation für den zweiten Durchgang deutlich. Selina Freitag landete auf Platz 17, Juliane Seyfarth auf Rang 19 und Katharina Schmid auf Position 20. Nach den Regularien im Skifliegen dürfen nur 15 der 20 Starterinnen im zweiten Durchgang antreten, was die deutsche Mannschaft hart traf.

Eirin Maria Kvandal siegt vor heimischem Publikum

Der Sieg in Norwegen ging an die Lokalmatadorin Eirin Maria Kvandal, die das heimische Publikum begeisterte. Sie verwies die Schwedin Frida Westman auf den zweiten Platz. Die Slowenin Nika Prevc, die nach dem ersten Durchgang noch in Führung gelegen hatte, musste sich nach einer verpatzten Landung im Finale mit Rang drei begnügen. Prevc ist die aktuelle Weltcup-Gesamtsiegerin, konnte aber ihren Vorsprung nicht ins Ziel retten.

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Zweite Chance am Sonntag

Am Sonntag steht auf der Skiflugschanze Vikersundbakken in der Nähe von Oslo ein zweites Springen der Frauen an. Dies bietet den deutschen Skispringerinnen eine weitere Gelegenheit, um sich zu rehabilitieren und möglicherweise doch noch Anschluss an die Weltspitze zu finden. Die Enttäuschung nach dem ersten Wettkampf ist groß, aber die Hoffnung auf eine bessere Leistung bleibt bestehen.

Die deutschen Frauen müssen nun ihre Technik und Mentalität überprüfen, um im kommenden Springen eine deutliche Verbesserung zu zeigen. Der Druck ist hoch, da die Saison langsam zu Ende geht und jede Platzierung im Weltcup wichtige Punkte für die Gesamtwertung bringt.

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