Deutsche Snowboarder enttäuschen bei Weltcup-Heimfinale in Winterberg
Das deutsche Snowboard-Team hat beim Weltcup-Finale in Winterberg nicht für eine Heim-Party sorgen können. Im letzten Parallel-Slalom der Saison verabschiedeten sich die Athleten mit einer sportlichen Enttäuschung in die Sommerpause. Am ersten Renntag konnten die Gastgeberinnen und Gastgeber nicht mithalten und schieden frühzeitig aus.
Frühe Ausfälle für deutsche Starter
Ramona Hofmeister, die in der vorigen Woche noch Siegerin und Dritte bei Parallel-Riesenslaloms in Kanada war, scheiterte ebenso wie ihre Teamkollegen beim Heim-Weltcup zum Saisonfinale schon im Achtelfinale. Stefan Baumeister erlitt das gleiche Schicksal. Ole-Mikkel Prantl schaffte es immerhin bis ins Viertelfinale, bevor auch er ausschied. Die anderen Starterinnen und Starter von Snowboard Germany kamen im Sauerland gar nicht erst über die Qualifikation hinaus in die K.o.-Runden.
Internationale Triumphe dominieren das Rennen
Die Tagessiege gingen an Lucia Dalmasso aus Italien und Sangho Lee aus Südkorea. Dalmasso sicherte sich durch den Erfolg die Disziplin-Wertung dieses Winters. Bei den Männern konnte Teamkollege Maurizio Bormolini trotz des Scheiterns im Viertelfinale jubeln, da ihm das Triple aus Rang eins im Parallel-Slalom, im Parallel-Riesenslalom und der Gesamtwertung gelang. Bei den Frauen stand Tsubaki Miki aus Japan bereits als Gesamtsiegerin fest.
Ausblick auf den Team-Event
Am Sonntag steht der Team-Event an, bei dem das deutsche Team noch einmal die Chance hat, mit einer besseren Leistung aufzutrumpfen. Die Enttäuschung über das schwache Abschneiden im Einzelwettbewerb könnte zusätzliche Motivation für die kommenden Herausforderungen bieten.
Insgesamt markiert das Weltcup-Finale in Winterberg einen enttäuschenden Abschluss der Saison für die deutschen Snowboarder, die nun in die Sommerpause gehen und sich auf die nächsten Wettkämpfe vorbereiten müssen.



