Deutsche Snowboarder verpassen Podest bei Weltcup-Finale in Winterberg
Die deutschen Alpin-Snowboarder haben beim Weltcup-Finale in Winterberg in allen drei Rennen eine Podestplatzierung verpasst. Im traditionellen Mixed-Team-Wettbewerb, der den Abschluss der Saison bildet, kamen die drei deutschen Duos nicht über das Viertelfinale hinaus. „Wir wollten natürlich noch mehr zeigen“, sagte Ramona Hofmeister nach den enttäuschenden Ergebnissen.
Einzel-Rennen im Parallel-Slalom
Die beste deutsche Platzierung in den Einzel-Rennen im Parallel-Slalom gelang Ole-Mikkel Prantl. Er schied im Viertelfinale gegen den späteren Sieger Lee Sang-Ho aus Südkorea aus, erreichte als Sechster im Endklassement aber immerhin das beste Ergebnis seiner Karriere. Dies stellt einen persönlichen Meilenstein für den deutschen Sportler dar, auch wenn die erhoffte Podestplatzierung nicht erreicht werden konnte.
Enttäuschende Leistungen im Team-Wettbewerb
Ramona Hofmeister war auf dem Poppenberg im Sauerland als einzige Deutsche in der K.o.-Runde bereits im Achtelfinale gescheitert. Den Sieg im Einzel holte sich Lucia Dalmasso aus Italien, die gemeinsam mit Aaron March auch den Mixed-Team-Wettbewerb gewann. Hofmeister, die im Endklassement Rang 14 belegte, hatte Snowboard Germany trotz eines verspäteten Saisoneinstiegs zuvor immerhin drei Siege, einen zweiten und drei dritte Plätze im Weltcup beschert.
Olympische Bilanz und Saisonausblick
Bei den Olympischen Spielen war Hofmeister Achte geworden – das gesamte deutsche Team war dort ohne Medaille geblieben. Die aktuelle Saison endet somit mit gemischten Gefühlen für die deutschen Snowboarder. Während individuelle Bestleistungen wie die von Ole-Mikkel Prantl Hoffnung für die Zukunft machen, zeigen die Team-Ergebnisse, dass noch erhebliches Entwicklungspotenzial besteht. Die Sportler werden nun in die Vorbereitung für die nächste Saison gehen, um international wieder konkurrenzfähiger zu werden.



