Heftiger Dämpfer für Emma Aicher im Kampf um die Abfahrts-Kristallkugel
Dämpfer für Aicher im Kampf um Kristallkugel

Enttäuschender Zwölfter Platz für deutsche Ski-Hoffnung

Die deutsche Ski-Alpin-Athletin Emma Aicher hat im Kampf um die kleine Kristallkugel in der Abfahrts-Wertung einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Bei der Abfahrt in Val di Fassa konnte die 22-Jährige nicht wie erhofft die Führung übernehmen und landete mit einem Rückstand von 1,06 Sekunden auf dem zwölften Platz nach 30 Fahrerinnen.

„War ein dummer Fehler von mir heute“

Im ZDF-Interview zeigte sich Aicher selbstkritisch: „Es ist nicht zu Ende, bis alle Rennen gefahren sind. Es war ein dummer Fehler von mir heute, aber das kann man nicht ändern.“ Der von ihr angesprochene Fehler kostete sie im dritten Sektor ganze 66 Hundertstel. Trotz der Enttäuschung bleibt die deutsche Skirennläuferin optimistisch: „Ich weiß, dass ich nicht besser Ski fahre, wenn ich an die Kugel denke. Darum: Fokus auf mich selber, was ich verbessern kann und der Rest kommt oder kommt nicht.“

Pirovano übernimmt mit hauchdünnem Vorsprung

Während Aicher die verletzungsbedingt ausgeschiedene Lindsey Vonn überholte, wurde sie von der Italienerin Laura Pirovano überflügelt. Pirovano siegte mit einem Hundertstel Vorsprung vor Cornelia Hütter und übernahm damit die Führung in der Gesamtwertung. ZDF-Experte Marco Büchel kommentierte die erneute Wimpernschlag-Entscheidung: „Gestern ein Hundertstel, heute ein Hundertstel, das ist unglaublich.“ Bereits am Vortag hatte Pirovano mit einem Hundertstel vor Aicher gewonnen.

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Spannende Ausgangslage vor dem Finale

Vor dem finalen Showdown in Lillehammer am 21. März könnte die Situation kaum aufregender sein. Laura Pirovano führt mit 436 Punkten, Emma Aicher folgt mit 408 Punkten auf dem zweiten Platz. Auch die Deutsche Kira Weidle-Winkelmann (351 Punkte) und die Österreicherin Cornelia Hütter (344 Punkte) können theoretisch noch in den Kampf um die kleine Kristallkugel eingreifen. Weidle-Winkelmann platzierte sich als beste DSV-Starterin in Val di Fassa auf dem fünften Rang.

Für einen Sieg in der Gesamtwertung müsste Aicher das letzte Rennen gewinnen und darauf hoffen, dass Pirovano bestenfalls den dritten Platz erreicht. Sowohl Hütter als auch Weidle-Winkelmann sind auf Fehler der beiden Führenden angewiesen, um noch Chancen auf den Titel zu wahren.

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