Alpiner Weltcup: Frühes Aus für Ski-Juwel Emma Aicher im Super-G von Val di Fassa
Emma Aicher scheidet im Super-G aus - Shiffrin festigt Führung

Enttäuschender Super-G: Emma Aichers frühes Aus in Val di Fassa

Die deutsche Skirennfahrerin Emma Aicher hat im letzten Speedrennen des alpinen Skiweltcups in Val di Fassa einen herben Rückschlag erlitten. Die 22-Jährige, die bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo zwei Silbermedaillen gewonnen hatte, schied im Super-G frühzeitig aus. Dieser Ausfall könnte ihre Ambitionen im Kampf um den Gesamtweltcupsieg deutlich beeinträchtigen.

Shiffrin festigt Führung trotz schwachem Resultat

US-Star Mikaela Shiffrin, die mittlerweile fast ausschließlich in den technischen Disziplinen antritt, entschied sich kurzfristig für den Start im Super-G der Dolomiten. Obwohl sie nur auf Rang 23 einlief, baute sie ihren Vorsprung in der Gesamtwertung auf nun 125 Punkte vor Emma Aicher aus. Die dreimalige Olympiasiegerin und achtmalige Weltmeisterin strebt in dieser Saison bereits ihren sechsten Gesamtweltcupsieg an.

Heimsieg für Elena Curtoni und weitere Platzierungen

Den Sieg im Super-G von Val di Fassa sicherte sich die Italienerin Elena Curtoni vor heimischem Publikum. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie und die Italienerin Asja Zenere. Dieser Heimerfolg unterstrich die starke Leistung der lokalen Athletinnen in den Dolomiten.

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Aicher analysiert ihren Fahrfehler als "dumm"

Bei Eurosport kommentierte Emma Aicher ihren Ausfall selbstkritisch. "Dumm" sei ihr Fahrfehler gewesen, erklärte sie. An einer Bodenwelle wurde sie leicht ausgehoben und verlor daraufhin die Kontrolle über den Kurs. "Das sollte nicht passieren", fügte die enttäuschte Skirennfahrerin hinzu. Dieser Moment kostete sie wertvolle Punkte im engen Rennen um die Kristallkugel.

Weitere Enttäuschungen im deutschen Team

Auch Teamkollegin Kira Weidle-Winkelmann konnte im dritten Rennen des Wochenendes in Val di Fassa nicht überzeugen. Sie hatte große Probleme auf der anspruchsvollen Piste und belegte letztlich nur Rang 27. Diese Leistung unterstreicht die allgemeinen Schwierigkeiten, mit denen einige Athletinnen in den Speeddisziplinen zu kämpfen hatten.

Der alpine Skiweltcup nähert sich mit diesem Rennen seinem Finale zu, und die Spannung im Gesamtklassement bleibt hoch. Während Mikaela Shiffrin ihre Position als Favoritin weiter festigt, muss Emma Aicher nun in den verbleibenden Rennen alles geben, um den Rückstand aufzuholen. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die deutsche Hoffnungsträgerin ihre Olympiaform zurückgewinnen kann.

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