Emma Weiß erreicht bei Olympia Aerials-Finale Platz zwölf - Ein großer Erfolg für Deutschlands Freestyle-Skierin
Emma Weiß: Platz zwölf im Aerials-Finale bei Olympia

Deutsche Aerials-Athletin Emma Weiß erreicht bei Olympia Platz zwölf im Finale

Die deutsche Freestyle-Skierin Emma Weiß hat bei den Olympischen Spielen in Italien einen beachtlichen Erfolg erzielt. Die 26-Jährige qualifizierte sich erstmals für das Aerials-Finale der besten zwölf Athletinnen und beendete den Wettbewerb auf dem zwölften Platz. Gegen die starke internationale Konkurrenz zeigte sie dabei eine respektable Leistung.

Historischer Einzug ins olympische Finale

Für Emma Weiß markiert dieser Wettkampf einen bedeutenden Schritt in ihrer Karriere. Bei ihrer Olympia-Premiere vor vier Jahren in Peking war sie noch in der Qualifikation gescheitert. Diesmal meisterte sie die wegen heftigem Schneefall um einen Tag verschobene Qualifikation mit zwei starken Sprüngen und erreichte als Elfte das Finale.

„Das war insgesamt ein guter Tag“, resümierte Weiß nach dem Wettbewerb. „Ich habe wirklich schlecht geschlafen, aber wir haben das Beste daraus gemacht. Ich hätte es mit meinen Sprüngen gar nicht ins Super-Finale geschafft. Das passt alles so, wie es ist.“

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Herausforderung im Finaldurchgang

Im Finale zeigte die deutsche Athletin im ersten Durchgang einen Double-Full-Full, stürzte jedoch bei der Landung. „Das ist der neue Sprung, den ich jetzt erst seit anderthalb Wochen mache“, erklärte Weiß. „Im Finale war ich ein bisschen zu langsam und mein Absprung war nicht aggressiv genug. Und dann habe ich ihn leider auch nicht gestanden.“

Ihr zweiter Sprung brachte 75,28 Punkte, was für den Einzug ins Super-Finale der sechs Besten nicht ausreichte. Dort setzte sich schließlich die Chinesin Mengato Xu (35) mit 112,90 Punkten durch und holte wie schon 2022 in Peking Gold. Silber ging an Danielle Scott (35) aus Australien (102,17 Punkte), Bronze an Qi Shao (24) aus China (101,90 Punkte).

Familienunterstützung als wertvoller Rückhalt

Besonders wertvoll war für Emma Weiß die Anwesenheit ihrer Familie. „Das ist natürlich schon schön“, sagte die Athletin. „Meine Familie war letztes Jahr bei der WM in St. Moritz, aber sonst waren die noch nie da. Meine Mama sieht mich nicht oft springen. Sie mag das auch gar nicht so, weil sie Angst um mich hat. Aber dass sie jetzt alle hier sein können, ist einfach so wertvoll und ich bin so, so dankbar.“

Zum Abschluss des Tages plante die Sportlerin eine bescheidene Feier: „Ja, gucken wir mal. Wir gehen sicher Pizza essen. Ich trinke aber gar keinen Alkohol, aber man kann ja auch ohne Alkohol feiern.“

Mit diesem zwölften Platz hat Emma Weiß nicht nur persönlich einen wichtigen Meilenstein erreicht, sondern auch für den deutschen Wintersport im Aerials-Bereich ein positives Zeichen gesetzt. Ihre Entwicklung von der gescheiterten Qualifikation in Peking zum Finaleinzug in Italien zeigt den Fortschritt der deutschen Freestyle-Szene.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration