Forster bei Paralympischen Winterspielen auf Silberkurs in der Super-Kombination
Die deutsche Monoskifahrerin Ann-Lena Forster liegt bei den Paralympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo in der Super-Kombination auf Silberkurs. Die Fahnenträgerin aus Radolfzell zeigte im ersten Lauf der sitzenden Startklasse im Super-G eine starke Leistung und sicherte sich den zweiten Platz.
Herausfordernde Ausgangslage vor dem Slalom
Allerdings beträgt der Rückstand auf die führende Spanierin Audrey Pascual Seco bereits 2,82 Sekunden. Pascual Seco, die Siegerin im Super-G und Zweite in der Abfahrt, erweist sich erneut als größte Konkurrentin. Forster hatte zuvor die Abfahrt gewonnen, war aber im Super-G ausgeschieden.
Die 30-jährige Forster, die bereits fünf Goldmedaillen bei Paralympics gewonnen hat, zeigte sich unbeeindruckt von diesem Rückschlag. Ihr Vorsprung auf die drittplatzierte Chinesin Sitong Liu beträgt immerhin 1,59 Sekunden. In Peking hatte Forster in derselben Disziplin triumphiert.
Weitere deutsche Athleten im Wettbewerb
In der stehenden Klasse geht Andrea Rothfuss nach einem starken vierten Platz im Super-G als Achte in den entscheidenden Slalom-Durchgang. Ihr Rückstand auf die führende Schwedin Ebba Arsjö beträgt 7,39 Sekunden. Anna-Maria Rieder beendete den ersten Lauf auf Platz zwölf.
Warwara Worontschichina, die mit ihrem Sieg im Super-G für die erste Goldmedaille Russlands unter eigener Flagge seit Sotschi 2014 gesorgt hatte, schied in der Super-Kombination früh aus. Die Entscheidung in der Super-Kombination fällt am Nachmittag mit dem Slalom-Lauf.



