Geiger muss Sprungtraining vor Olympia-Entscheidung auslassen
Der deutsche Olympiasieger Vinzenz Geiger hat einen Tag vor der ersten Entscheidung in der Nordischen Kombination bei den Olympischen Winterspielen in Val di Fiemme das letzte Sprungtraining auf der Normalschanze ausgelassen. Grund dafür sind Kniebeschwerden, die bei einem Sprung am Vortag aufgetreten sind.
Start am Mittwoch laut DSV nicht gefährdet
Der Deutsche Skiverband (DSV) gibt jedoch Entwarnung: Der Start des Kombinierers am Mittwoch sei nicht in Gefahr. Es handle sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, um den Athleten für den Wettkampf optimal vorzubereiten.
"Gestern im dritten Sprung hat es ein bisschen im linken Knie gezwickt. Nichts Schlimmes, aber muskulär ist es zugegangen", erklärte Geiger selbst. "Ich habe richtig gut reingefunden, deshalb habe ich beschlossen, dass ich mir die Trainingssprünge heute spare, mich nochmal schone und dann morgen angreife."
Vorsichtsmaßnahme statt Verletzung
DSV-Mannschaftsarzt Lukas Pecher bestätigte, dass es sich um eine präventive Entscheidung handelt. "Wir kriegen das bis morgen hin. Davon ist auch Vinz sehr überzeugt. Er kennt das, er hatte in der Vergangenheit auch schon mal das Problem", so Pecher. Die Beschwerden seien bekannt und kontrollierbar.
Während Geiger pausierte, zeigten seine Teamkollegen im Training:
- Johannes Rydzek mit konstanten Leistungen in allen drei Durchgängen (Platz 7, 13 und 8)
- Julian Schmid, der WM-Zweite, mit Luft nach oben (Platz 12, 17 und 15)
Die Entscheidung in der Nordischen Kombination findet am Mittwoch mit dem Springen um 10.00 Uhr und dem Laufen um 13.45 Uhr statt. Übertragen wird das Ereignis auf ARD und Eurosport.



