Geiger und Co. verpassen erneut Medaille bei Olympia nach Schanzen-Absturz
Geiger und Co. ohne Medaille nach Olympia-Absturz

Deutsche Kombinierer erleben Olympia-Enttäuschung nach Schanzen-Debakel

Die deutschen Nordischen Kombinierer um Olympiasieger Vinzenz Geiger haben bei den Winterspielen erneut eine bittere Medaillenpleite erlebt. Nach einem enttäuschenden Auftritt auf der Schanze blieb das DSV-Team auch im zweiten Einzelwettkampf ohne Edelmetall. Der Norweger Jens Luraas Oftebro dominierte die Konkurrenz und sicherte sich wie bereits in der Vorwoche die Goldmedaille.

Geigers Aufholjagd reicht nur für Platz neun

Vinzenz Geiger kämpfte sich nach einem schwachen Springen, bei dem er nur 120,5 Meter erreichte und mit einem Rückstand von 1:43 Minuten als 18. in den Langlauf startete, noch auf Rang neun vor. Doch zum ersehnten Podestplatz fehlte dem Oberstdorfer am Ende mehr als eine Minute. Auch seine Teamkollegen Johannes Rydzek (10. Platz) und Julian Schmid (12. Platz) konnten die schlechten Weiten von der Schanze im Langlauf nicht vollständig ausgleichen.

„Das war einfach frustrierend. Auf der Schanze war es einfach zu schlecht“, kommentierte Geiger die enttäuschende Leistung. Damit erleben die deutschen Kombinierer erstmals seit den Winterspielen 2010 keine Einzelmedaille in ihrer Disziplin.

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Oftebro schreibt Olympia-Geschichte

Topfavorit Jens Luraas Oftebro setzte seine Dominanz fort und schrieb mit seinem zweiten Einzelgold bei denselben Spielen Olympia-Geschichte. Vor ihm gelang dieser Doppelerfolg nur dem Finnen Samppa Lajunen im Jahr 2002. Silber ging erneut an den Österreicher Johannes Lamparter, Bronze sicherte sich Ilkka Herola aus Finnland.

Letzte Chance im Teamsprint

Für das Team von Bundestrainer Eric Frenzel bleibt nun nur noch eine Medaillenchance: Der Teamsprint am Donnerstag. Ein Podestplatz ist für die traditionsreiche deutsche Mannschaft praktisch Pflicht, denn zuletzt erlebten die DSV-Kombinierer 1998 Winterspiele komplett ohne Edelmetall.

Gleichzeitig könnte dieser Wettkampf historische Bedeutung erlangen, da noch unklar ist, ob die Nordische Kombination 2030 überhaupt noch olympisch sein wird. Die Zukunft der traditionsreichen Sportart im olympischen Programm steht derzeit in Frage, was den anstehenden Teamsprint zusätzlich emotional auflädt.

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