Gold, Tränen und Glamour: Jutta Leerdams olympische Krönung mit Jake Paul
Jutta Leerdam: Olympiasieg mit Glamour und Kontroversen

Gold, Tränen und Glamour: Jutta Leerdams olympische Krönung

Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Jutta Leerdam schrie ihre Freude über den Olympiasieg heraus, als ihr nach dem 1.000-Meter-Rennen in Mailand die Tränen der Erleichterung und des Triumphes herunterliefen. Selbst das sonst perfekte Make-up der 27-Jährigen gab nach, während sie im TeamNL-Haus ihren ersten olympischen Goldmedaillen-Coup feierte. An ihrer Seite: ihr Verlobter, der US-Influencer Jake Paul, der kaum von ihrer Seite wich und die Aufmerksamkeit der Medienwelt auf sich zog.

Ein Promi-Paar im Rampenlicht

Schon kurz nach dem Rennen in den Katakomben des Milano Speed Skating Stadiums genoss das schillernde Promi-Paar den Trubel, mit Umarmungen und Küsschen, verfolgt von einer ganzen Journalistenschar. Jake Paul, ein Boxer und Trump-Anhänger, der zuletzt gegen Anthony Joshua verlor, drückte seiner Partnerin ebenso wie Hunderte in Orange gekleidete Niederländer die Daumen und vergoss selbst Tränen der Rührung. Auf Instagram schrieb er stolz: „Mein Baby hat gerade den olympischen Rekord aufgestellt.“

Mit fast 29 Millionen Followern auf Instagram ist Paul ein Social-Media-Superstar, während Leerdam immerhin fünf Millionen Menschen folgen. Die Sprinterin zeigt sich dabei mitunter sehr freizügig, was ihrer Popularität und der des Eisschnelllaufs, einer Nischensportart außerhalb der Niederlande, zugutekommt.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Kontroversen und Druck auf dem Eis

Doch Leerdam sorgt nicht nur in den sozialen Medien für Aufmerksamkeit. Das Glamour-Girl polarisiert wie kaum eine andere Sportlerin bei diesen Winterspielen. In den Tagen vor ihrem 1.000-Meter-Start gab es große Aufregung, weil sie anders als ihre Teamkolleginnen mit einem Privatjet zu den Spielen reiste und sich weigerte, vor der Entscheidung mit der schreibenden Presse zu sprechen, was zu heftiger Kritik führte.

Aber auf dem Eis blieb Leerdam unbeeindruckt von den Nebengeräuschen. Mit einer olympischen Rekordzeit von 1:12,31 Minuten holte sie Gold und erklärte: „Ja, es gab Druck. Aber ich versuche, ihn zu meinem Vorteil zu nutzen und mich dadurch noch mehr zu fokussieren.“ Auch Jake Paul sei „definitiv emotional involviert gewesen“, betonte sie.

Politische Äußerungen und familiäre Rügen

Der 29-jährige Paul scheut sich nicht, in den sozialen Medien zu provozieren. Zum Auftritt von Bad Bunny in der Super-Bowl-Halbzeitshow schrieb er auf X: „Schaltet diese Halbzeitshow aus. Ein falscher Amerikaner tritt auf, der Amerika öffentlich hasst.“ Daraufhin erhielt er sogar von seinem Bruder Logan Paul eine Rüge, der betonte, dass Puerto Ricaner Amerikaner seien. Später relativierte Jake Paul seine Aussage, blieb aber bei seiner kontroversen Haltung.

Während Paul sich politisch äußert, hält sich Leerdam hier zurück. Ihre Antwort auf die Kritik gab sie auf dem Eis. Die deutsche Eisschnelllauf-Ikone Anni Friesinger-Postma bezeichnete ihre Leistung als „unglaublich“ und fügte hinzu: „Man darf über sie denken, was man will: Aber sie hat mit Leistung überzeugt und kann mit Druck umgehen.“

Zukunft ungewiss und weitere Goldchancen

Wie es für Leerdam nach der Saison weitergeht, ließ sie nach ihrem Olympia-Coup offen. „Darüber denke ich jetzt noch nicht wirklich nach. Ich bin gerade erst dabei zu realisieren, dass ich Olympiasiegerin bin“, sagte sie, während Baby-Gerüchte die Runde machen. Doch ihre Mission ist noch nicht vorbei: Am Sonntag zählt sie über die 500 Meter zu den Medaillenkandidatinnen, und Jake Paul wird wieder die Daumen drücken, während die Sportwelt gespannt zuschaut.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration