Langlauf-Legende Johannes Hösflot Kläbo nach Sturz im Krankenhaus - Olympiasieger pausiert
Kläbo nach Sturz im Krankenhaus - Olympiasieger pausiert

Langlauf-Gigant Kläbo nach dramatischem Sturz im Krankenhaus

Normalerweise kennt Johannes Hösflot Kläbo nur Vollgas auf der Loipe. Doch jetzt muss der norwegische Langlauf-Superstar eine ungeplante Pause einlegen. Bei einem heftigen Sturz im Weltcup-Sprint von Drammen in seiner Heimat Norwegen verletzte sich der 29-Jährige so schwer, dass er umgehend ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Gehirnerschütterung zwingt zur Zwangspause

Via Instagram meldete sich der Ausnahmesportler nun aus der Klinik und gab erste Einblicke in seinen Gesundheitszustand. „Zum Glück ist alles halb so wild“, schrieb Kläbo beruhigend an seine Fans. „Am Ende war es eine Gehirnerschütterung, deshalb werde ich ein paar Tage pausieren müssen – sowohl vom Training als auch vom Internet – damit sich alles erholen kann. Man hat nur einen Kopf, also muss man gut auf ihn aufpassen.“

Der Sturz ereignete sich auf der Zielgeraden des Sprint-Halbfinales bei hohem Tempo. Kläbo verhakte sich mit Konkurrenten und knallte mit voller Wucht mit dem Hinterkopf auf die eisige Loipe. Das Rennen wurde auf einem Stadtkurs in Drammen in der Nähe von Oslo ausgetragen. Der Langläufer blieb zunächst regungslos im Schnee liegen, bevor er von einem Betreuer gestützt die Strecke verlassen konnte.

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Rekord-Olympiasieger trotz Sturz erfolgreich

Ironischerweise sicherte sich Kläbo trotz des dramatischen Sturzes noch einen sportlichen Erfolg. Weil seine größten Konkurrenten ebenfalls nicht auf den vorderen Plätzen landeten, holte der Dominator vorzeitig die kleine Kristallkugel für den besten Sprinter der Saison. Damit setzte der Rekord-Olympiasieger seine beeindruckende Karriere fort:

  • 6 Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen in Mailand/Cortina
  • Insgesamt 11 Olympiasiege in seiner Karriere
  • 112 Weltcupsiege bisher

Ungewisse Zukunft für Saisonfinale

Offen bleibt nun, ob Kläbo in dieser Saison noch einmal im Weltcup antreten wird. Das 50-Kilometer-Rennen am Samstag in Oslo muss er definitiv absagen. Für die Langläufer steht nach den Rennen in Norwegen noch das Saisonfinale in Lake Placid (USA) mit drei Wettbewerben vom 20. bis 22. März an.

Norwegens Teamarzt wollte sich bisher nicht festlegen, ob die Rennen in Übersee für den verletzten Star machbar sind. Die medizinische Betreuung wird nun genau beobachten, wie schnell sich Kläbo von der Gehirnerschütterung erholt. Sicher ist: Der Langlauf-Weltcup wird seinen dominantesten Athleten in den kommenden Rennen schmerzlich vermissen.

Die Szene blickt mit Sorge auf den Gesundheitszustand des Ausnahmesportlers, der normalerweise die Konkurrenz auf der Loipe dominiert. Kläbos Fokus liegt nun vollständig auf der Regeneration, bevor er hoffentlich bald wieder in seine gewohnte Vollgas-Mentalität zurückfinden kann.

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