Lamparter triumphiert erneut: Zweiter Gesamtweltcup-Sieg in Nordischer Kombination
Lamparter holt zweiten Gesamtweltcup-Sieg in Nordischer Kombination

Österreichischer Kombinierer Lamparter feiert zweiten Gesamtweltcup-Triumph

Im finnischen Lahti hat der österreichische Nordische Kombinierer Johannes Lamparter einen beeindruckenden Erfolg gefeiert. Der 24-Jährige sicherte sich mit einem vierten Platz im abschließenden Wettkampf der Saison zum zweiten Mal in seiner Karriere den Gesamtweltcup in der Nordischen Kombination. Nach seinem ersten Triumph in der Saison 2022/23 holte Lamparter erneut die begehrte große Kristallkugel und festigte damit seinen Status als einer der weltbesten Athleten in dieser anspruchsvollen Disziplin.

Norwegische Brüder dominieren Einzelwettkampf in Lahti

Der Sieg im Einzelwettkampf am Freitag ging an den norwegischen Dreifach-Olympiasieger Jens Luraas Oftebro, der sich nach dem Skispringen und dem zehn Kilometer langen Langlauf vor seinem Bruder Einar Luraas Oftebro und dem Finnen Ilkka Herola durchsetzte. Für die deutschen Kombinierer verlief der Wettkampf weniger erfolgreich: Johannes Rydzek wurde als bester Deutscher Fünfter, während Vinzenz Geiger nach einem enttäuschenden Springen noch auf Platz acht lief. Richard Stenzel belegte Rang 13 und Julian Schmid landete auf Platz 17.

Ein besonderer Rückschlag traf den deutschen Athleten Wendelin Thannheimer, der bei seinem Sprung direkt nach der Landung stürzte und infolgedessen nicht am Langlauf teilnehmen konnte. Für den 26-Jährigen, der nicht bei den Olympischen Spielen startete, steht eine genaue Diagnose noch aus.

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Deutsche Kombiniererinnen verpassen ebenfalls Podestplätze

Auch bei den Frauen konnten die deutschen Starterinnen keine Medaillenplätze erreichen. Nathalie Armbruster kämpfte sich im Langlauf noch auf einen respektablen sechsten Platz vor, während Jenny Nowak Rang zehn belegte. Den Sieg im Frauenwettbewerb holte sich die Finnin Minja Korhonen vor der norwegischen Gesamtweltcup-Siegerin Ida Marie Hagen und der US-Amerikanerin Alexa Brabec.

Die Saison in der Nordischen Kombination endete somit mit einem klaren österreichischen Erfolg auf der einen Seite und enttäuschenden Ergebnissen für das deutsche Team auf der anderen Seite. Lamparter demonstrierte mit seiner konstanten Leistung über die gesamte Saison hinweg einmal mehr seine Ausnahmestellung in dieser Sportart.

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