Lena Dürr emotional nach Olympia-Aus: Tränen im ZDF-Interview nach Slalom-Drama
Lena Dürr: Tränen nach Olympia-Aus im Slalom

Emotionaler Moment für Lena Dürr: Tränen nach Olympia-Aus im Slalom

Für die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr bleiben die Olympischen Spiele 2026 eine große Enttäuschung. Nach dem bereits enttäuschenden Riesenslalom folgte im Slalom das nächste Drama. Die Athletin startete erneut von Position zwei, verfing sich jedoch bereits an der ersten Stange und schied aus dem Rennen aus.

Tränen im ZDF-Interview: "Der schlechteste Tag für so eine Aktion"

Im anschließenden Interview mit dem ZDF konnte Lena Dürr ihre Emotionen kaum zurückhalten. "Man realisiert es gar nicht so", erklärte die Deutsche mit tränenerstickter Stimme. "Deshalb habe ich oben noch eine Weile gestanden. Man denkt: Ah, jetzt gehe ich nochmal hoch und dann lassen sie mich nochmal losfahren. Es war wohl der schlechteste Tag für so eine Aktion."

Nach dem Rennen wurde Dürr von zahlreichen Konkurrentinnen getröstet, die alle großes Mitgefühl zeigten. "Heute lebe ich die Emotionen wieder komplett aus", sagte die Skirennläuferin. "Es ist schon schön zu sehen, wer da alles mitfiebert." Während dieser Worte musste sie sich mehrfach die Tränen aus den Augen wischen.

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Shiffrins Mitgefühl und Dürrs Blick nach vorn

Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin äußerte sich einfühlsam zu Dürrs Situation: "Ich wollte sie am liebsten umarmen und ihr sagen, dass sie alles gegeben hat", erklärte die US-Amerikanerin. "Sie ist eine meiner absoluten Lieblingskonkurrentinnen. Wir sind alle ein bisschen wie eine Familie. Ich bin natürlich glücklich über meine Leistung, aber ich fühle auch mit, was andere heute erlebt haben."

Als Dürr gefragt wurde, wie sie das Rennen aus dem Kopf bekommen könnte, antwortete sie ehrlich: "Heute gar nicht". Doch sie blickte bereits nach vorn: "Ich habe noch drei Wochen bis zu meinem nächsten Rennen. Es ist ein bisschen Zeit. Mal schauen. Meine große Schwester ist da mit ihren Kindern. Ganz liebe Grüße an Mama und Papa, die sind daheim. Ohne die wäre ich hier ganz sicher nicht."

In der Mixed Zone reflektierte Dürr weiter: "Es ist ein beschissenes Gefühl, aber ich war trotzdem parat heute wieder", sagte sie. "Das macht mich stolz, da oben zu stehen und zu wissen, ich kann da ganz vorne mitfahren. Dass man es jetzt auf dem Papier so nicht sieht, ist beschissen und tut weh."

Die emotionale Reaktion der Skirennläuferin zeigt die intensive Belastung und den hohen Einsatz, den Athleten bei Olympischen Spielen bringen. Trotz der Enttäuschung bewies Dürr sportliche Größe und die Fähigkeit, auch in schwierigen Momenten professionell aufzutreten.

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