Lindsey Vonns tragisches Comeback-Ende: Sportwelt bewegt von schwerem Sturz
Lindsey Vonns tragisches Comeback-Ende nach Sturz

Lindsey Vonns dramatischer Sturz beendet Comeback-Traum bei Olympia

Die sportliche Tragödie um die amerikanische Skirennfahrerin Lindsey Vonn bleibt weiterhin ein beherrschendes Thema in den internationalen Medien. Das bittere Ende ihres vielbeachteten Comebacks nach dem schweren Sturz in der olympischen Abfahrt von Cortina d'Ampezzo löst weltweit tiefes Mitgefühl und Betroffenheit aus.

Medien reagieren mit Bestürzung auf das Drama

Die italienische Zeitung Gazzetta dello Sport bezeichnete den Vorfall als "Albtraumtag" für die 41-jährige Sportlerin. Der amerikanische Nachrichtensender CNN sprach von einem "herzzerreißenden Umschwung" und einer "schockierenden Wendung des Comebacks". Der Schweizer Blick blickte unter dem Titel "Vonns Leben zwischen Himmel und Hölle" auf die glorreiche Karriere der ehemaligen Ski-Dominatorin zurück und schrieb: "Dieses Ende wünscht Lindsey Vonn niemand."

Schwerer Unfall mit Folgen

Nach einem Fahrfehler in der Abfahrt kam Vonn früh zu Fall, schlug heftig auf die Piste auf und musste lange vor Ort behandelt werden. Schließlich wurde sie per Helikopter geborgen. Der Speed-Trainer des US-Teams, Alex Hödlmoser, bestätigte gegenüber dem Sender SRF: "Anscheinend soll es ein Bruch im Unterschenkel sein." Italienische Nachrichtenagenturen berichteten später unter Berufung auf das Krankenhaus von Treviso, dass Vonn dort am linken Bein operiert worden sei.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Das US-Skiteam hatte zunächst lediglich mitgeteilt, dass die Olympiasiegerin von 2010 verletzt, aber stabil sei und von amerikanischen wie italienischen Ärzten betreut werde. Eine offizielle Bestätigung der Operation und weitere Details blieben zunächst aus.

Comeback-Traum endet in Tragödie

Vonn wollte zum Abschluss ihrer außergewöhnlichen Laufbahn bei den Winterspielen in Italien unbedingt noch einmal eine Medaille gewinnen und ihre vielbeachtete Rückkehr auf die große Bühne krönen. Die langjährige Alpin-Dominatorin ging trotz eines Kreuzbandrisses im linken Knie, den sie nach eigenen Angaben vor gut einer Woche erlitten hatte, an den Start.

Statt des erhofften Happy Ends erlebte sie in Cortina d'Ampezzo, wo sie im Weltcup so oft gewonnen hat wie keine andere Skirennfahrerin, eine sportliche Tragödie. Der Corriere dello Sport schilderte, dass der Sturz die Zuschauer an der berühmten Piste Olimpia delle Tofane "erschaudern" ließ.

IOC betont Eigenverantwortung der Athletin

Die Olympia-Organisatoren betonten am Tag nach dem Unfall, dass die Entscheidung über einen Start allein bei Vonn gelegen habe. Pierre Ducrey, Sportdirektor des Internationalen Olympischen Komitees, erklärte: "Sie hat die Möglichkeit zum Training erhalten. Mit ihrem exzellenten Team hat sie dann die Entscheidung getroffen, teilzunehmen. Es ist nicht an uns, da Ja oder Nein zu sagen, das liegt allein bei ihr."

Mit dem Einsatz der Rettungskräfte nach Vonns Unfall zeigte sich das IOC "sehr zufrieden". Die schnelle und professionelle Bergung der verletzten Sportlerin wurde ausdrücklich gelobt.

Die sportliche Welt bleibt in diesen Tagen in Gedanken bei Lindsey Vonn, deren Karriere nun unter tragischen Umständen zu Ende gegangen ist. Ihr Mut und ihre Entschlossenheit, trotz vorheriger Verletzung noch einmal bei Olympia anzutreten, werden ebenso in Erinnerung bleiben wie ihre zahlreichen Triumphe auf den Skipisten dieser Welt.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration