Francesca Lollobrigida krönt sich mit zweitem Gold zur Langstrecken-Königin
Die italienische Eisschnellläuferin Francesca Lollobrigida hat bei den aktuellen Winterspielen eine beeindruckende Leistung gezeigt und sich mit ihrem zweiten Olympiasieg unbestritten zur Langstrecken-Königin dieser Spiele gekrönt. Fünf Tage nach ihrem überraschenden Triumph über 3.000 Meter sicherte sich die 35-Jährige nun auch über die doppelte Distanz von 5.000 Metern die begehrte Goldmedaille.
Ein packender Krimi auf dem Eis
In einem atemberaubenden und spannenden Rennen erreichte Weltmeisterin Lollobrigida nach 6:46,17 Minuten das Ziel und war damit um zehn Hundertstelsekunden schneller als ihre stärkste Konkurrentin, die Niederländerin Merel Conijn. Den dritten Platz belegte Ragne Wiklund aus Norwegen, die sich ebenfalls respektabel schlug.
Die einzige deutsche Teilnehmerin, Maira Jasch, kam völlig ausgepumpt ins Ziel und belegte bei ihrem Olympia-Debüt den achten Platz. Trotz der Entfernung von den Medaillenrängen zeigte Jasch eine beachtliche Leistung auf internationalem Niveau.
Fortsetzung des olympischen Märchens
Für Francesca Lollobrigida setzt sich das olympische Märchen bei den Heimspielen in beeindruckender Weise fort. Bereits am vergangenen Samstag, an ihrem 35. Geburtstag, hatte die Großnichte der weltberühmten Filmdiva Gina Lollobrigida für das erste italienische Gold bei diesen Spielen gesorgt.
Ihren damaligen Triumph feierte sie gemeinsam mit ihrem im Mai 2023 geborenen Sohn Tommaso, dem sie auch ihren ersten Olympiasieg widmete. Nun folgte Gold Nummer zwei, was ihre außergewöhnliche Form und mentale Stärke unter Beweis stellt.
Mit diesem Doppelsieg festigt Lollobrigida nicht nur ihren Status als eine der herausragenden Athletinnen dieser Winterspiele, sondern schreibt auch italienische Sportgeschichte. Ihre Leistung wird sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben und junge Eisschnellläuferinnen weltweit inspirieren.



